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Weitere Suchtformen

Spielsucht

Die Bezeichnungen Sucht und süchtig werden im Alltag häufig verwendet. Auch die intensive oder übermäßige Beschäftigung mit bestimmten Dingen wird manchmal als Sucht bezeichnet. Es ist dann beispielsweise von Spielsucht oder Computersucht die Rede. Aber wann hört der Freizeitspaß auf und wo fängt Sucht an?

Jemand, der zu viel Zeit vor dem Fernseher oder Computer zubringt, lebt vielleicht ungesund, ist aber nicht automatisch süchtig oder suchtgefährdet.


Verbringt man soviel Zeit mit einer bestimmten Tätigkeit, dass wichtige Lebensbereiche und soziale Beziehungen vernachlässigt werden, dann kann das ein erstes Warnsignal sein. Ein wichtiger Hinweis für eine Suchtgefährdung liegt darin, dass trotz negativer Folgen das Verhalten nicht vermindert oder beendet wird.

Ein Spielsüchtiger spielt weiter, auch wenn er bereits sehr viel Geld verloren hat. Vom "Pathologischen Glücksspiel", wie die Spielsucht in der Fachsprache bezeichnet wird, sind nach derzeitigem Kenntnisstand weniger als ein Prozent der Bevölkerung betroffen. Trotz vieler Parallelen zur Abhängigkeitserkrankung ist gegenwärtig noch unklar, ob das "Pathologische Glücksspiel" darunter einzuordnen ist. Unabhägig davon erhalten Betroffene und Angehörige bei Sucht- und Drogenberatungsstellen Hilfe und Unterstützung. Darüber hinaus bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):

Essstörungen

Wegen ihrer umgangssprachlichen Bezeichnungen werden Essstörungen häufig im Zusammenhang mit Abhängigkeitserkrankungen genannt. Sie sind aber eine eigene Untergruppe der psychischen Erkrankungen. Die häufigsten Essstörungen sind die Magersucht (Anorexia nervosa), die Ess-Brech-Sucht (Bulimie) sowie die Binge-Eating-Störung.

Informationen für Betroffene, Angehörige und Interessierte sowie eine Übersicht zu Beratungsstellen in jedem Bundesland sind auf der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu finden:

Obwohl Essstörungen keine Abhängigkeitserkrankungen sind, können die Suchtberatungs- und behandlungsstellen erste wichtige Ansprechpartner sein.


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