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Leistungen zur medizinischen Rehabilitation

Die medizinische Rehabilitation hat die Aufgabe möglichen Krankheitsfolgen (zum Beispiel Behinderungen, Erwerbsunfähigkeit, Pflegebedürftigkeit) vorzubeugen, sie zu beseitigen oder zu bessern oder deren wesentliche Verschlechterung zu verhindern. Medizinische Rehabilitation ist immer dann erforderlich, wenn eine medizinische Heilbehandlung einschließlich Heilmittelverordnung nicht zum individuellen Rehabilitationsziel führt.

Die wichtigsten Kostenträger sind die gesetzliche Kranken-, Renten- und Unfallversicherung.

Zur Klärung der Frage, wer für Sie der zuständige Träger ist, können Sie sich entweder unmittelbar an einen der vorgenannten Träger oder an die gemeinsame Servicestelle der Rehabilitationsträger wenden.


Medizinische Leistungen zur Rehabilitation umfassen insbesondere:

Ärztliche Behandlung

Die medizinische Rehabilitation beginnt, soweit medizinisch erforderlich, bereits während der akutstationären Behandlung im Krankenhaus in Form einer Frührehabilitation.

Darüber hinaus werden Leistungen zur medizinischen Rehabilitation in eigens dafür ausgewählten Einrichtungen ambulant oder stationär durchgeführt. Diese Einrichtungen widmen sich der Behandlung bestimmter Krankheiten oder Krankheitsgruppen. Dafür sind sie sachlich und personell besonders ausgerüstet. Spezielle Zentren für medizinisch-berufliche Rehabilitation ergänzen das Angebot.

Früherkennung und Frühförderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder

Die medizinischen Leistungen zur Früherkennung oder Frühförderung behinderter oder von Behinderung bedrohter Kinder werden auf der Grundlage eines individuellen Förderkonzepts erbracht und nach den jeweiligen Erfordernissen laufend fortgeschrieben.


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Heilmittel einschließlich Sprach- und Beschäftigungstherapie

Physikalische Behandlungsmethoden werden hauptsächlich unter dem Begriff "Heilmittel" zusammengefasst. Dazu gehören passive oder aktive Bewegung in Luft und Wasser, Entspannungsübungen, Massagen, Atem- und Inhalationstherapie, Bestrahlungen, Elektrotherapie. Bei vielen funktionellen Störungen sind krankengymnastische und therapeutische Übungen zur Wiederherstellung von Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit erforderlich.

Im Leistungsbereich Sprach- und Beschäftigungstherapie sollen Patienten mit Behinderungen der sprachlichen Kommunikation, des Sprechens oder der Stimme durch sprachtherapeutische Behandlung in die Lage versetzt werden, sich mit technischen Hilfsmitteln oder ohne diese zu verständigen. Die Beschäftigungstherapie zielt darauf ab, Funktionen oder Funktionsabläufe zu verbessern. Gefördert werden auch die kreativ-schöpferischen Fähigkeiten der Betroffenen.

Hilfsmittel

Hilfsmittel sollen ausgefallene oder beeinträchtigte Körperfunktionen ersetzen, erleichtern, ergänzen oder ausgleichen. Dazu gehören Körperersatzstücke (Prothesen), Stützapparate (Orthesen) und orthopädische Schuhe. Andere Hilfsmittel sind Hörgeräte, Rollstühle aber auch Orientierungshilfen für blinde Menschen. Änderung, Instandsetzung, Ersatzbeschaffung und Ausbildung im Gebrauch sind Bestandteil der Leistung.

Belastungserprobung und Arbeitstherapie

Im Zuge der Belastungserprobung werden die körperliche, geistige und seelische Leistungsbreite und die Dauerbelastbarkeit des Rehabilitanden ermittelt. Die Arbeitstherapie soll daran anknüpfend Fertigkeiten erhalten oder entwickeln, die für die berufliche Wiedereingliederung wichtig sind. Je nach Behinderung kommen die Leistungen allein, in Kombination nebeneinander, nacheinander oder auch wiederholt in Betracht.

Rehabilitationssport

Besonders wichtig bei der medizinischen Rehabilitation ist der Rehabilitationssport als ergänzende Leistung zur Rehabilitation. Durch Übungen, die ganz auf Art und Schwere der Behinderung und den gesundheitlichen Allgemeinzustand abgestimmt sind, soll das Rehabilitationsziel erreicht oder gesichert werden.


HINWEIS: Der Rehabilitationssport muss ärztlich verordnet sein und darf nur in Gruppen und unter ärztlicher Betreuung stattfinden. Die erforderlichen Sachleistungen werden von den Rehabilitationsträgern übernommen.

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