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Online gehen

Das Internet ist mittlerweile zu einem unschätzbaren Bestandteil des Privat- und Geschäftslebens geworden. Es bietet eine nahezu unendliche Fülle an Informationen über alle Ländergrenzen hinweg. Durch Chaträume, E-Mails oder Foren zu den unterschiedlichsten Themen können Sie Kontakte knüpfen und diese über große Entfernung aufrechterhalten. Onlineshops bieten Einkaufsmöglichkeiten rund um die Uhr, das Erledigen von Bankgeschäften (Onlinebanking) und das Buchen von Reisen oder Reservieren von Hotels sind selbstverständlich geworden. Radio- und Fernsehsender sowie zahlreiche Nachrichtenredaktionen senden Informationen aus aller Welt.

Auch Ihre Moderne Verwaltung in Sachsen setzt auf die vielfältigen technischen Möglichkeiten. Schon heute bieten Ihnen Projekte wie Amt24 nicht nur viele verlässliche Informationen, sondern auch Direktverweise (Links) zur zuständigen Behörde oder den Zugriff auf benötigte Formulare. Das komplette Angebot steht Ihnen jederzeit und an jedem beliebigen Internetzugang zur Verfügung. In unserem Überblick erfahren Sie, wie sich Internetanschlüsse anhand der Technik und der Einsatzmöglichkeit unterscheiden lassen.

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Verfügbarkeit von Internetzugängen

Es gibt eine Reihe von technischen Alternativen für die Zugang ins Internet. Neben den schmalbandigen Internetzugängen über den analogen oder ISDN-Telefonanschluss, stehen häufig Breitbandzugänge über ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line), aufgerüstete Kabelanschlüsse, UMTS- / HSPA, WIMAX oder Satellitenverbindung zur Verfügung. Je nachdem an welchem Ort sie das Internet nutzen möchten, variieren Ihre Auswahlmöglichkeiten. Generell sind Ballungszentren und Innenstädte am besten versorgt und haben die größte Auswahl an Internetzugängen. Dagegen sind manche ländliche Gegenden und Gebiete mit wenigen Einwohnern immer noch beschränkt in den Zugangsmöglichkeiten zum Internet und vor allem zum modernen, leistungsfähigen Breitbandinternet.

Hinweis:An jedem Standort und an jedem Anschluss gibt es andere technische Bedingungen. Daher ist immer eine genaue Überprüfung der Möglichkeiten nötig. Ob an Ihrem Telefonanschluss beispielsweise Breitbandinternet per ADSL-Technik zur Verfügung steht, wird häufig erst nach Vertragsabschluss genau überprüft! Verfügbarkeitstests im Internet, bei denen Vorwahl und Rufnummer abgefragt werden, sind immer vorläufig und daher nur sehr bedingt aussagekräftig. Verlassen Sie sich also nicht auf pauschale Aussagen im Internet oder in Werbebroschüren und nutzen Sie notfalls Ihr Widerrufsrecht.

Anschlüsse für Ihr Zuhause oder Ihr Unternehmen finden Sie unter den kabelgebundenen Anschlüssen. Für den mobilen Internetzugriff und für den Fall, dass ihr Anschlussgebiet nicht ausreichend oder gar nicht verkabelt ist, haben wir die wichtigsten kabellosen Verbindungsmöglichkeiten zum Internet zusammengestellt.

Kabelgebundene Anschlüsse

Schmalband über Telefonanschluss: Analoge Datenverbindung und ISDN

Vergleichbar mit einem Telefon, wählt sich das Modem, auch als Analog-Modem, Wählmodem oder 56K-Modem bekannt, mit einer bestimmten Rufnummer bei einem Anbieter ein und stellt so die Verbindung her. Typisch ist eine Abrechnung pro Minute, wobei die Preise stark variieren können. Mit einem Modem können Sie auf alle Angebote im Internet zugreifen, allerdings sind diese Verbindungen sehr langsam. Für reine Text E-Mails, einfache Internetseiten oder auch das Erledigen der Bankgeschäfte ist die Leitung ausreichend. Für Multimediaanwendungen wie Videos, Musik, den Versand und das Empfangen von Bilddateien oder für Internettelefonie ist die Übertragungsleistung zu gering.

ISDN ist ein Anschluss, bei dem Sie zwei Leitungen getrennt voneinander zum telefonieren oder surfen nutzen können und der einen minimalen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber der Modemverbindung hat. Mit der Funktion Kanalbündelung können sie beide Kanäle gleichzeitig zum Surfen verwenden. Die Abrechnung erfolgt auch hier minutenweise. Pauschalangebote, bei denen sie für einen Festbetrag so lange surfen können wie sie möchten, gibt es nur noch vereinzelt und dann oft zu einem sehr schlechten Verhältnis von Preis und Übertragungsleistung im Vergleich mit DSL-Anschlüssen.

Hinweis:Bei Modem und ISDN-Verbindungen werden Internetseiten sehr langsam aufgebaut und das Herunterladen oder Versenden von Bildern und anderen Dateien wird häufig zur Geduldsprobe. Für die gelegentliche Informationssuche oder die Kommunikation per E-Mail reichen diese Anschlüsse aber aus.

Breitband über Telefonanschluss: ADSL, neu: VDSL

Die häufigste Art des Anschlusses ist eine ADSL-Verbindung an einem Standard-Telefonanschluss. Ein sogenannter Splitter trennt die analogen Signale für das Telefon und die digitalen Daten für das DSL. Daher können Sie gleichzeitig telefonieren und surfen. Die erforderliche Technik zum Anschluss von Telefon und Computer, erhalten Sie häufig bei Vertragsabschluss zu vergünstigten Preisen vom DSL-Anbieter. Mit den modernen DSL-Geräten, den sogenannten Routern, lassen sich mühelos mehrere Computer per Kabel oder per Funk (WLAN) mit dem Internet verbinden. DSL-Anschlüsse gibt es in verschiedenen Geschwindigkeitsstufen. Bereits ein Einsteiger-Anschluss mit einer Übertragungsleistung von einem Megabit pro Sekunde (entspricht 1Mbit/s, in der Werbung: "DSL 1000", weil 1 Megabit (Mbit) = 1.024 Kilobit (Kbit)) bietet die etwa 20-fache Geschwindigkeit einer Modemverbindung und das 8-fache der maximalen ISDN-Geschwindigkeit: Modem = 56 Kbit/s, ISDN = 64 Kbit/s, bei Nutzung beider ISDN-Kanäle 128 Kbit/s).

DSL-Anschlüsse sind schnell und in der Regel mit einem Pauschaltarif ("Flatrate") nutzbar. Weder die Zeit noch die übertragene Datenmenge ist dabei begrenzt. Eine Abrechnung nach Minuten ist hier nicht üblich.

Übersicht Übertragungsraten

Dauer der Übertragung von 2 MB (2.048 Kilobyte):

  • Analogmodem: 56 Kbit/s: 292 sec (4 min 52 sec)
  • ISDN mit Kanabündelung: 128 Kbit/s: 128 sec (2 min 8 sec)
  • DSL 1000: 1.024 Kbit/s: 16 sec
  • DSL 6000: 6.144 Kbit/s: 2,6 sec

VDSL ist eine Weiterentwicklung des seit einiger Zeit verwendeten DSL-Technik. Das "V" steht dabei für "very high bitrate", zu Deutsch "sehr hohe Datenrate". Diese Technik baut ebenfalls auf einem normalen Telefonanschluss auf, ermöglicht jedoch einen wesentlichen schnelleren Datenaustausch. Insofern die Netze entsprechend ausgebaut sind und die Entfernung zwischen Hausanschluss und Verteilerstation eine bestimmte Distanz nicht überschreitet, sind Übertragungsraten bis zu 50 Mbit/s möglich. Zum komfortablen Surfen, E-Mails schreiben und selbst für das Herunterladen von großen Datenmengen ist ein solcher Anschluss nicht notwendig. Bereits mit DSL-Geschwindigkeiten bis 16 Mbit/s sind diese Aufgaben kein Problem und es bleiben in der Regel noch Reserven. Werden neben den Telefongesprächen und dem Internet jedoch gleichzeitig auch Fernsehkanäle und Filme nach dem neuen Qualitätsstandard HDTV über die Leitung bezogen, schöpft dieser Anschluss sein Potenzial aus. Diese dreifache Nutzung, also Telefon, Internet und Fernsehen über eine Leitung, wird als "triple play" bezeichnet.

Breitband über Kabelanschluss

Durch den technischen Ausbau der Kabelanschlüsse bieten Kabelbetreiber heute mehr als nur einen Radio- und TV-Anschluss an. Auch Telefon und Internet werden über diese Leitung angeboten. Internet über den Kabelanschluss wird häufig als "Kabel-Internet" bezeichnet. Die maximale Geschwindigkeit ist derzeit höher als beim einfachen DSL-Anschluss, kann in entsprechend aufgerüsteten Netzen bis zu 100 Mbit/s erreichen. Die Tarifmodelle ähneln denen von ADSL-Anschlüssen.

Breitband über Stromnetz

Der Zugang zum Internet über die heimische Steckdose ist beinahe vom Markt verschwunden. Ein hoher technischer Aufwand und vergleichsweise geringe Übertragungsleistungen hinderten diese Anschlussart an der Verbreitung. Das unter der Bezeichnung PLC ("powerline communication", dt. Kommunikation über die Stromleitung) bekannt gewordene Prinzip, wird heute in einem etwas kleineren Maßstab bei der Vernetzung mehrerer Computer innerhalb des gleichen Gebäudes angewendet.

Kabellose Anschlüsse

Breitband über UMTS (mobiler Internetzugang)

Seit 2004 wird in Deutschland der mobile Internetzugang über UMTS angeboten. Den UMTS-Empfang ermöglichen moderne Handymodelle oder kompakte Zusatzgeräte für ihren PC oder Laptop. Die Abrechnung ist an eine SIM-Karte gekoppelt, wie sie im Bereich des Mobilfunks per Handy seit jeher verwendet wird. Die SIM-Karte ist der Zugangsschlüssel zum UMTS-Netz und wird in das UMTS-fähige Handy bzw. in der Empfangsgerät am Computer eingelegt. Zum Wechsel des Anbieters genügt ein Austausch der SIM-Karte.

Die Datenübertragung erreicht mittleres ADSL-Niveau und variiert stark zwischen verschiedenen Anbietern und Tarifen. Derzeit sind mit der UMTS-Weiterentwicklung HSPA (High Speed Packet Access) maximal 7,2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) möglich. (Stand: Oktober 2009) Die Verbindung zur nächstliegenden Funkstation wird dabei langsamer, je mehr Anwender zeitgleich darauf zugreifen. UMTS ist vielfach auch außerhalb von Ballungsräumen verfügbar. UMTS-fähige Geräte können dort, wo die Netze noch kein UMTS anbieten, auf andere Funk-Standards zugreifen, die allerdings durch ihre sehr geringe Geschwindigkeit nicht zur Kategorie Breitbandinternet zählen.

Breitband über WIMAX

Vergleichsweise gering verbreitet und nur regional verfügbar ist in Deutschland die WIMAX-Technologie (Worldwide Interoperability for Microwave Access).

Breitband über Satellit

Auch per Satellit kann man auf das Internet zugreifen. Um sie zu empfangen, benötigen Sie eine Satellitenschüssel, die den digitalen Empfang unterstützt und die eine bestimmte Größe aufweist, damit Sie eine stabile Datenübertragung erzielen. Die Bandbreite, also die Internetgeschwindigkeit der Satellitenverbindung, hängt von zahlreichen Faktoren einschließlich dem Wetter ab. Übertragungsraten im unteren DSL-Bereich sind realistisch.

Mit einer Satellitenschüssel können Sie nur Daten empfangen. Da aber jeder Internetanschluss Daten gleichzeitig empfängt und sendet, muss beim Satellitenempfang eine zweite Verbindung hergestellt werden, die als Rückkanal bezeichnet wird. Bislang wurde dafür eine zusätzliche Verbindung per Telefonanschluss hergestellt, was zusätzliche Kosten verursacht. Mittlerweile gibt es sogenannte "Zwei-Wege-Systeme", bei denen ein spezielles Bauteil an der Satellitenschüssel (Standardbauteil: LNB, Bauteil mit Sendefunktion: LNBi) Daten sowohl empfangen, als zum Satelliten senden kann. Die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten für die notwendige Technik werden dabei meist als eine Art Mietgebühr in die Tarife eingegliedert.

Galt diese Lösung bislang für den Privatkunden als zu teuer, gibt es mittlerweile einigermaßen erschwingliche Angebote. Weil Satellitenempfang nahezu überall möglich ist, bietet diese Technik mancherorts die (momentan) einzige Lösung für Breitbandinternet.

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