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Außergerichtliche Bereinigung und Lösung

Ein gerichtliches Verfahren ist für alle beteiligten Parteien zunächst mit Einsatz von Zeit und Geld verbunden. Darüber hinaus kann es insbesondere innerhalb der Familie oder zwischen Nachbarn den Streit weiter schüren oder erst richtig anfachen. Daher ist es unter Umständen zweckmäßig, zunächst nach einer gütlichen Beilegung des Streits zu suchen.

Dies kann beispielsweise mithilfe professioneller Dritter (zum Beispiel Rechtsanwälte, Notare und Mediatoren) geschehen. Auch gemeindliche Schiedsstellen (Friedensrichter und Friedensrichterinnen), private Schiedsgerichte oder anerkannte Gütestellen stehen für Schlichtungsverfahren bereit. Darüber hinaus gibt es die berufsständischen Schlichtungsstellen bei den Kammern, die vor allem dann tätig werden können, wenn es um die Qualität oder die angemessene Vergütung von Leistungen ihnen angehörender Berufsgruppen geht.

Eine Chance zur einvernehmlichen Konfliktlösung – allerdings in einem bereits anhängigen gerichtlichen Streitverfahren – bietet auch der Versuch einer gütlichen Einigung vor einem hierfür bestimmten und nicht entscheidungsbefugten Richter (Güterichter). Der Güterichter kann dabei alle Methoden der Konfliktbeilegung einschließlich der Mediation einsetzen.

Sofern Sie und Ihre Gegenpartei auf Vorschlag des Gerichts ein außergerichtliches Mediationsverfahren durchführen, ordnet das Gericht das Ruhen des gerichtlichen Verfahrens an.

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