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1.4 Miete

Wie setzen sich die Mietkosten zusammen?

Achten Sie bei den Mietpreisen immer auf den Unterschied zwischen Kalt- und Warmmiete. Die Grundmiete ist die reine Miete, die der Vermieter von Ihnen für die Überlassung der Wohnung verlangt. Sie wird auch als Kalt- oder Nettomiete bezeichnet. Zur Grundmiete kommen die Nebenkosten (Betriebskosten) hinzu, welche Sie als Vorauszahlung oder Pauschale entrichten. Daraus ergibt sich erst der Betrag, den Sie tatsächlich monatlich für die Wohnung bezahlen müssen – die so genannte Warmmiete.

Wenn Sie im Mietvertrag eine Vorauszahlung der Nebenkosten vereinbart haben, muss Ihnen der Vermieter einmal jährlich eine Betriebskostenabrechnung vorlegen. Hierdurch werden Sie informiert, ob Sie etwas nachzahlen müssen oder ob Ihnen eine Rückerstattung zusteht.


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HINWEIS: Die Miete muss immer bis zum 3. Werktag der einzelnen Zeitabschnitte, nach denen sie bemessen ist, gezahlt werden.

Wie ergibt sich der Mietpreis?

Die Höhe der Miete wird zwischen Mieter und Vermieter frei ausgehandelt. Dem Vermieter sind allerdings nach oben Grenzen gesetzt. So darf die Miete in der Regel nicht mehr als 20 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen, da sonst eine rechtswidrige Mietpreisüberhöhung vorliegt.

Wenn Sie wissen möchten, wie viel Geld Sie für eine Wohnung aufbringen müssen, die Ihren Ansprüchen genügt, können Sie im örtlichen Mietspiegel nachsehen. Diesen können Sie natürlich auch verwenden, um zu sehen, ob die Miete für eine bestimmte Wohnung angemessen ist.

Mietspiegel werden gemeinsam von den Gemeinden und Interessenvertretungen (zum Beispiel Mietervereine, Haus- und Grundbesitzervereinigungen) erstellt. Sie sollen einen Überblick darüber geben, welche Miethöhe für welche Wohnungen in welcher Gegend angemessen ist. Sie informieren damit über die so genannte "ortsübliche Vergleichsmiete".

Die ortsübliche Vergleichsmiete ist die Miete, die für eine Wohnung in derselben Gegend und in ähnlicher Lage mit vergleichbarer Ausstattung und Größe in den letzten vier Jahren vereinbart worden ist. Sie kann sich aus einem Mietspiegel, einer Mietdatenbank, einem Gutachten oder aus einem Vergleich mit mindestens drei vergleichbaren Wohnungen ergeben.


Ausschlaggebend für die Höhe der Miete können daher sein:

  • Wohngegend: Stadtgrenze oder im Zentrum?
  • Baujahr des Hauses: Altbau oder Neubau?
  • Wohnungsausstattung: Parkett, Balkon, Kamin?

HINWEIS: Erkundigen Sie sich bei Ihrem Wohnungsamt, ob ein aktueller Mietspiegel verfügbar ist. Die meisten größeren Städte haben einen Mietspiegel und stellen diesen auf ihrer Internetseite zur Verfügung. Stellenweise wird er auch als Druckerzeugnis ausgegeben oder in der lokalen Presse veröffentlicht.


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