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Gesundheitstipps für Flugreisende

Was tun gegen Reiseübelkeit?

Die Bewegungen des Flugzeugs, vor allem bei Turbulenzen, können bei Fluggästen, insbesondere bei Kindern Übelkeit und Erbrechen hervorrufen. Ursache für die Reiseübelkeit wie auch die Seekrankheit ist eine Überforderung des Gleichgewichtssinnes: Weil man die Ursachen der Bewegungen des Flugzeugs nicht mit den Augen verfolgen kann, kann das Gehirn diese Reize nicht zuordnen und das Gleichgewichtsorgan im Innenohr kommt "durcheinander".

Hilfreich sind folgende Verhaltensregeln:

  • Nehmen Sie am Abend vor dem Abflug nur leicht verdauliche, fettarme warme Speisen zu sich.
  • Vermeiden Sie Hektik und Eile.
  • Essen Sie während des Fluges kleine Portionen Zwieback, Salzbrezeln oder fettarme Kekse, kauen Sie Kaugummi oder Gummibärchen, um den Speichelfluss anzuregen und den Magen zu beschäftigen.
  • Meiden Sie starke Gerüche.
  • Verzichten Sie auf alkoholische Getränke, Kaffee und Zigaretten.
  • Meiden Sie Gespräche über Reiseübelkeit.

Gegen Reiseübelkeit gibt es eine Reihe von Medikamenten. Häufig wird der Wirkstoff Dimenhydrinat, enthalten in Tabletten oder Kaugummis, empfohlen. Nicht rezeptpflichtig sind auch Tabletten mit einem pflanzlichen Wirkstoff, der aus Ingwer gewonnen wird, und homöopathische Arzneimittel. Verschreibungspflichtig sind verschiedene Wirkstoffe gegen starke Beschwerden, wie sie zum Beispiel beim Hochseesegeln auftreten (zum Beispiel Scopolamin oder Cinnarizin). Informieren Sie sich über Nebenwirkungen und Risiken bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt beziehungsweise in einer Apotheke.

Wie kann ich einer Reisethrombose vorbeugen?

Langstreckenflüge erhöhen das Risiko einer Thrombose. Wenn Sie lange still sitzen müssen und sich kaum bewegen, können sich lebensgefährliche Blutgerinnsel bilden. Äußere Anzeichen dafür, dass Ihre Venen überfordert sind, sind Schwellungen in den Beinen. Besonders gefährdet sind Übergewichtige, Raucher, Menschen mit Venenerkrankungen (zum Beispiel Krampfadern), Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel einnehmen, Schwangere, Tumorkranke und alle Patienten, die schon einmal eine Thrombose oder Embolie hatten. Sprechen Sie mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt über Ihr persönliches Risiko und über notwendige Maßnahmen.

Einer Reisethrombose können Sie wirksam vorbeugen. Beachten Sie folgende Verhaltensregeln:

  • Nehmen Sie während der letzten 24 Stunden vor der Abreise nur leichte Kost zu sich. Verzichten Sie möglichst auf blähende Speisen.
  • Tragen Sie keine Kleidung, die Sie in der Taille einschnürt.
  • Tragen Sie Kompressionsstrümpfe. Sie beugen damit Schwellungen in den Beinen vor.
  • Schlagen Sie die Beine nicht übereinander.
  • Reservieren Sie sich einen Sitz am Gang oder an einem der Notausgänge, sodass Sie mehr Beinfreiheit haben.
  • Wenn das Gurtzeichen erloschen ist, dürfen Sie aufstehen und im Flugzeug umherlaufen. Laufen Sie, wippen Sie mit den Füßen, spannen sie die Beine und Füße an, strecken und beugen Sie sie.
  • Bewegen Sie auch im Sitzen immer wieder die Zehen und lassen Sie die Füße kreisen. Sie regen damit die Durchblutung in den Beinen an.
  • Trinken Sie reichlich alkoholfreie Getränke, am besten Wasser, Kräuter- oder Früchtetees beziehungsweise Fruchtschorlen. Meiden Sie Kaffee und schwarzen Tee.
  • Verzichten Sie auch am Abend vor dem Abflug auf alkoholische Getränke.
Hinweis! Möglicherweise reichen diese Maßnahmen in Ihrem Fall nicht aus. Fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, ob weitere Maßnahmen wie Heparin-Injektionen für Sie notwendig sind.

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