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Schule und Ausbildung: Beratung, Interessenvertretung, Mitbestimmung

Beratungsangebote an der Schule

Beratungslehrer und Berufseinstiegsbegleiter

Beratungslehrer sind Ansprechpartner für alle Schüler, deren Eltern und für die anderen Lehrer der jeweiligen Schule. Sie beraten zum Beispiel über die Schullaufbahn, die Studien- und Berufsorientierung, bei Lern-, Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten, über Aufklärung und Prävention und im Bereich der Gesundheitsförderung, Jugendreligionen und Gewalt.

Beratungslehrer werden von der Schulkonferenz bestellt und sind speziell für Beratungsaufgaben qualifiziert. In der Regel hat jede Schule einen Beratungslehrer.

Hinweis: In Sachsen sind an vielen Oberschulen und Förderschulen Berufseinstiegsbegleiter tätig. Sie unterstützen abschlussgefährdete Hauptschüler ab der 7. Klasse gezielt und kontinuierlich in der Schule und begleiten sie bis in die berufliche Ausbildung hinein.

Schulpsychologen

Schulpsychologen beraten bei Problemen, die im Schulalltag entstehen und unterstützen bei der Gestaltung und Entwicklung der Schule.
Zu ihren Aufgabengebieten zählen zum Beispiel die Beratung einzelner Schüler bei Schulproblemen, die Moderation und Mediation bei Konflikten im Bereich Schule, die Zusammenarbeit mit Beratungslehrern und der Schulaufsicht sowie die Beratung und Begleitung bei der Durchführung von Projekten und Schulversuchen.

Die Schülervertretung – Schulleben mitgestalten

Wenn Sie den Schulalltag aktiv mitgestalten wollen, so können Sie sich in der Schülervertretung engagieren. Schülervertreter sind Ansprechpartner der Schüler. Zu ihren Aufgaben zählen die Wahrnehmung schulischer Interessen der Schüler, die Mithilfe bei Konfliktlösungen und die Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen. Darüber hinaus haben die Schülervertreter verschiedene Rechte, wie das Informations-, Vorschlags-, Vermittlungs-, Beschwerde- und Anhörungsrecht.

Zur Schülervertretung zählen:

  • die Klassenschülersprecher bzw. Jahrgangsstufensprecher
  • der Schülersprecher
  • der Schülerrat
  • der Kreisschülerrat bzw. Stadtschülerrat
  • der Landesschülerrat

Anlaufstellen für Auszubildende

Die Jugend- und Auszubildendenvertretung

Die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) ist Ansprechpartner und Interessenvertretung der Auszubildenden und Jugendlichen im Betrieb oder der Dienststelle. Ebenso wie der Betriebsrat achtet sie darauf, dass Gesetze, Tarifverträge sowie Betriebs- und Dienstvereinbarungen, die Auszubildende betreffen, eingehalten werden. Gewählt werden darf, wenn das Unternehmen mindestens fünf Auszubildende unter 25 Jahre hat.

Betriebsrat

Wenn Schwierigkeiten oder Fragen auftreten, ist auch der Betriebsrat Ansprechpartner für Auszubildende und alle anderen Beschäftigten. Er bildet die Interessenvertretung gegenüber dem Arbeitgeber und ist für die Aushandlung von Betriebsvereinbarungen zuständig. Außerdem achtet er auf die Einhaltung dieser Vereinbarungen und der Arbeitnehmerrechte. Der Betriebsrat wird von allen volljährigen Beschäftigten (auch den Auszubildenden) gewählt.

Die außerbetriebliche Interessenvertretung

Außerbetriebliche Auszubildende sind diejenigen, die ihre Ausbildung bei einem staatlichen Träger absolvieren und keinen Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen abgeschlossen haben. Auch sie können, analog zur Jugend- und Auszubildendenvertretung, eine Interessenvertretung wählen, die als Anlauf- und Beschwerdestelle dient. Auch hier gilt: Gewählt werden darf, wenn mindestens fünf Auszubildende vorhanden sind.

Sonstige Ansprechpartner

Hilfe und Beratung bei Problemen während der Ausbildung erhalten Auszubildende außerdem bei den Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern und der Agentur für Arbeit.

Weitere Informationen und Kontaktdaten

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