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1. Wissenswertes zur Familienforschung

Die Gründe, sich auf die Suche nach den Vorfahren zu begeben, sind vielfältig. Den einen interessiert, ob er berühmte Vorfahren hat, den anderen, warum der Urgroßonkel nach Australien ausgewandert ist oder warum er oder sie nie den Vater kennengelernt hat. Es geht immer um die Fragen: Wer bin ich und woher komme ich?

Verwandte erzählen zwar die eine oder andere Geschichte von Urgroßvater oder Urgroßmutter – doch diese erhalten mit der Zeit den Charakter von Legenden. Man kann nur noch vermuten, welcher Teil dazu gedichtet wurde. Wer es genau wissen will, begibt sich auf Spurensuche. Aber auch als Familienforscher wird man die Familiengeschichte möglicherweise aus Mangel an Quellen nicht ganz vollständig zurückverfolgen können.

Urkunden, Adressbücher

Die sichersten Quellen sind Personenstandsurkunden. Seit dem 16. Jahrhundert kann man Personenstandsdaten in den Kirchenbüchern finden. Seit 1875 liegen diese Daten außerdem in Standesämtern vor. In großen Städten mit vielen Kirchgemeinden und zahlreichen Standesämtern ist es wichtig zu wissen, wo die Ahnen gelebt haben. Sind Sie sich nicht ganz sicher, helfen Ihnen eventuell alte Adressbücher weiter.

Die deutsche Schrift

Um persönliche und archivalische Dokumente richtig entziffern zu können, ist es ratsam, sich mit den verschiedenen Schreibschriften der vergangenen Jahrhunderte zu befassen. Im Internet finden Sie hierzu eine Reihe von Angeboten. Verweise finden Sie auf den Internetseiten des Bundes für deutsche Schrift und Sprache.

Familienname

Familiennamen haben sich im 13. und 14. Jahrhundert herausgebildet. Bis zum 19.Jahrhundert schwankte jedoch deren Schreibweise. Durch Krieg oder Auswanderung kann sich der Name Ihrer Vorfahren zudem vollständig geändert haben. Erst mit der reichsweiten Einführung des Personenstandsgesetzes 1875 wurden die Familiennamen festgeschrieben.Es kann Ihnen bis dahin also auch ein Name begegnen, der dem Namen lediglich ähnelt.
Hilfreich für Ihre Familiengeschichte ist es, der Bedeutung des Namens auf den Grund zu gehen sowie zu schauen, in welchem geografischen Raum der Name am häufigsten auftritt.

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Umgang mit Quellen aus Archiven

In der Regel werden Sie, je weiter Sie Ihre Familiengeschichte zurückverfolgen, auf alte Dokumente stoßen, die nicht digitalisiert sind und die sich nur in Archiven befinden. Es ist oft schwer, solche archivalischen Quellen richtig zu interpretieren. Lassen Sie sich von einem Experten unterstützen oder lernen Sie, selbst mit historischen Dokumenten umzugehen. Der Online-Kurs "Ad fontes" der Universität Zürich vermittelt Ihnen zum Beispiel, wie man alte Quellen liest, datiert und auswertet.

Risiken und Nebenwirkungen

Wenn Sie sich auf die Suche nach Ihren Vorfahren begeben, seien Sie sich bewusst, dass Sie auch auf unangenehme Dinge stoßen können.

Aber der historischen Wahrheit nachzuspüren zahlt sich aus. Denn jede Information führt Sie zu einer weiteren Spur. Weshalb zu erwähnen ist, dass es auch bei Familienforschung kein Patentrezept gibt. Jeder Familienforscher muss hier seinen ganz eigenen Weg finden.

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