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Geothermie

Informationen Amt24-Sachsen Redaktion

Die Geothermie nutzt die Erdwärme zur Gewinnung von Wärme, Kälteenergie und Strom. Die hohen Temperaturen im Erdinneren erwärmen die darüber liegenden Sedimentschichten sowie unterirdische Wasserreservoirs. Man unterscheidet zwischen oberflächennaher Erdwärmenutzung und der Tiefengeothermie. Die Geothermie ist im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien ständig verfügbar.

Oberflächennahe Geothermie

In Tiefen bis zu 400 Metern herrschen stabile Temperaturen zwischen acht und zwölf Grad Celsius. Mit Hilfe von Erdwärmekollektoren, Wärmepumpen und Erdwärmesonden wird diese Energie für die Bereitstellung von Raumheizung und Warmwasser genutzt. Damit ist diese Variante vor allem für Privatpersonen und Unternehmen interessant.

Der Bau dieser Anlagen kann unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden.


DETAILS:

Tiefengeothermie

Die Tiefengeothermie nutzt die Erdwärme in 400 bis 5.000 Metern, wo Temperaturen bis 150 Grad Celsius vorherrschen. Bei diesen Temperaturen ist auch eine wirtschaftliche Stromerzeugung möglich. 2010 haben die drei deutschen geothermischen Kraftwerke rund 50 Gigawattstunden Strom erzeugt. Für die Fernwärme sind rund 32 Kraftwerke am Netz mit einer Leistung von 384,6 Megawatt-thermisch (Mwth).


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