Hauptnavigation Sprachumschalter Suche Navigation Inhaltsbereich Metanavigation Plauen

Hauptmenü

Sprachumschalter

Sprache wechseln

Suche

Logo: Vogtland

Wohneigentum (Innerstädtisch Wohnen)

Allgemeine Informationen

Der Freistaat Sachsen fördert mit diesem Programm die Schaffung von selbstgenutztem Wohneigentum zur Stärkung der Innenstädte.

Was wird gefördert?

  • Erwerb eines bestehenden Wohngebäudes, einer Eigentumswohnung oder eines zur Umnutzung vorgesehenen Gebäudes in Verbindung mit Um- und Ausbau- sowie Sanierungsmaßnahmen
  • Errichtung eines Wohngebäudes oder einer Eigentumswohnung zur Schließung einer Baulücke oder die Wohnbebauung einer Freifläche, die dem städtebaulichen Lückenschluss dient, einschließlich Grundstückserwerb
Hinweis: Die Förderung von Ferienwohnungen ist ausgeschlossen.

Zuwendungsempfänger ist der Erwerber oder Bauherr von selbstgenutztem Wohneigentum.

Die Förderung besteht aus einem öffentlichen Darlehen kombiniert mit einem Tilgungszuschuss und einem KfW-Wohneigentumsdarlehen (Programm-Nr. 124) mit Zinsverbilligung um 0,50 % pro Jahr in den ersten 10 Jahren durch die SAB. Die Darlehen werden von der SAB vergeben.

Hinweis: Auf diese Förderung besteht kein Rechtsanspruch.

Konditionen – Darlehen

Darlehenshöhe

  • maximal EUR 50.000 pro Haushalt
  • zuzüglich EUR 35.000 für jedes zum Haushalt gehörende Kind (zum Zeitpunkt der Antragstellung, Voraussetzung: Bezug von Kindergeld)
  • zuzüglich EUR 35.000 für die Errichtung einer durch Familienangehörige genutzten Einliegerwohnung)

Laufzeit, Sollzinsbindung

  • maximal 25 Jahre

Sollzinssatz

  • erstes bis 25. Jahr: 1 % pro Jahr

Auszahlung

  • bis EUR 25.000 Darlehenssumme: 100 % nach Abschluss der Maßnahme
  • über EUR 25.000 Darlehenssumme: in bis zu fünf Teilbeträgen nach Baufortschritt (Bestätigung durch sachverständigen Dritten) oder nach den Vorgaben der Makler- und Bauträgerverordnung möglich
  • Abruf des Darlehens grundsätzlich innerhalb von zwölf Monaten

Rückzahlung

  • vollständige Rückzahlung in gleichmäßigen Raten während der Laufzeit bei einem Tilgungssatz von circa 3,70 % pro Jahr
  • Besteht zu Laufzeitende ein Restdarlehensbetrag, ist diese mit der planmäßigen Schlussrate zu tilgen.
  • ein tilgungsfreies Jahr (ab Zusage)
  • Mit einer Ankündigungsfrist von zehn Bankarbeitstagen zum Fälligkeitstermin ist einmal jährlich eine vorzeitige teilweise oder komplette Rückzahlung ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich.

Sicherheiten

  • Darlehen über EUR 50.000 sind im Grundbuch dinglich zu sichern.

Konditionen – Zuschuss für die technische und wirtschaftliche Bauberatung und -betreuung

Zuschusshöhe

  • 100 % der nachgewiesenen Ausgaben für die technische und wirtschaftliche Bauberatung und -betreuung

Höchstbetrag

  • maximal EUR 1.000 je Vorhaben

Auszahlung

  • Der Zuschuss wird nur in Verbindung mit dem Darlehen gewährt und nach Vollauszahlung des öffentlichen Darlehens und Abschluss der Maßnahmen mit der Darlehensrestschuld verrechnet.

Ablauf:

Nutzen Sie im ersten Schritt das Beratungsangebot der SAB.

Im Weiteren empfiehlt sich folgendes Vorgehen:

  • Objekt in Innenstadtlage suchen, Maßnahmen festlegen und deren Kosten ermitteln und Bauvorhaben mit der Stadt / Gemeinde abstimmen
  • Antrag bei der SAB stellen
  • Bewilligung erfolgt durch Abschluss von Darlehensverträgen
  • anschließend unter Beachtung der Festlegungen des Darlehensvertrages Maßnahmen durchführen
  • Auszahlung nach Abschluss der Maßnahme oder bei Baufortschritt beantragen
  • Schlussauszahlung mit Verwendungsnachweis und Bestätigung der fachgerechten Ausführung eines Sachverständigen beantragen

Voraussetzungen:

  • Die Förderung erfolgt in Gemeinden mit der Funktion eines Ober- oder Mittel- oder Grundzentrums.
  • Die zuständige Gemeinde muss bestätigen, dass sich das Vorhaben zum Zeitpunkt der Antragstellung
    • in einem Gebiet befindet, das nach den Städtebaulichen Entwicklungskonzept (INSEK) als integrierte Lage ausgewiesen ist oder den demografischen und wohnungspolitischen Zielsetzungen der Gemeinde entspricht
    • und im Falle eines Neubaus neben den vorgenannten Voraussetzungen zusätzlich dem städtebaulichen Lückenschluss dient.
  • Die Förderung der Wohnbebauung auf einer Freifläche bedarf der Zustimmung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern.
  • Darüber hinaus sind auch Vorhaben förderfähig, die auch nach dem Kapitel E der Förderrichtlinie Integrierte Ländliche Entwicklung (RL ILE) in der jeweils geltenden Fassung gefördert werden.
  • Der Erwerber / Bauherr muss das Wohngebäude beziehungsweise die Eigentumswohnung selbst nutzen.
  • Der Erwerb von bestehenden Wohngebäuden, Eigentumswohnungen oder von zur Umnutzung vorgesehenen Gebäuden ist nur in Verbindung mit Um-, Ausbau- und / oder Sanierungsmaßnahmen förderfähig. Der Erwerb von bereits saniertem Wohneigentum ist nur dann förderfähig, wenn es sich um einen Erstbezug nach der Sanierung handelt.

Weitere Voraussetzungen

  • Einbindung des KfW-Wohneigentumsdarlehens grundsätzlich bis zur Obergrenze
  • Vorliegen einer Baugenehmigung beziehungsweise einer bestätigten Bauanzeige nach der Sächsischen Bauordnung in der jeweils geltenden Fassung
  • Eigenanteil von grundsätzlich 20 % der Gesamtkosten

Darüber hinaus muss Folgendes gewährleistet sein:

  • Maßnahmen zur energetischen Sanierung an bestehenden Wohnraum müssen die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) in der jeweils geltenden Fassung übertreffen.
  • Bei einem Neubau darf der Jahresheizwärmebedarf 15 Kilowattstunden je Quadratmeter Wohnfläche und Jahr nicht überschreiten. Der Nachweis ist mit dem Passivhausprojektierungspaket zu führen. Dieser Nachweis kann auch durch Bestätigung des sachverständigen Dritten erfolgen, dass der KfW-Standard "Effizienzhaus 55" erreicht oder übertroffen wird.
  • Die Gesamtbelastung aus der Finanzierung und den sonstigen Aufwendungen muss auf Dauer tragbar sein.
  • Antragsteller, welche bereits mit einem Eigentumsprogramm des Freistaates Sachsen gefördert wurden, sind von der Förderung ausgeschlossen.
  • Dem Vorhaben dürfen öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht entgegenstehen.

Zweckbindungsfrist

Der Zuwendungsempfänger soll das geförderte Wohneigentum 25 Jahre selbst nutzen.

Erforderliche Unterlagen

  • Antragsformular
  • Dokumente und Nachweise

Welche Unterlagen Sie im Einzelnen benötigen, entnehmen Sie dem Antragsvordruck.

Frist/Dauer

Das Bauvorhaben darf erst nach Zusage der Förderdarlehen begonnen werden. Ein Vorhaben gilt als begonnen, wenn der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- und Leistungsvertrages erfolgt ist. Ein Kaufvertrag / Bauvertrag darf daher noch nicht oder nur mit einem entsprechenden Rücktrittsrecht unterzeichnet worden sein. Planungsleistungen gelten nicht als Baubeginn.

Kosten

  • Darlehenszinsen
  • Entgelt bei Nichtabnahme: einmalig 1 % des Gesamtdarlehens, höchstens EUR 1.000

Weitere Kosten entstehen regelmäßig für die Bestellung von Sicherheiten (Grundpfandrechte) und für die Versicherung des Wohngebäudes. Darüber hinaus können im Einzelfall weitere Kosten anfallen.

Rechtsgrundlage

Freigabevermerk

Sächsisches Staatsministerium des Innern, SAB Sächsische Aufbaubank

Zu den Lebenslagen

Formulare

Seitenfunktionen

Metanavigation