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Förderschule, Wechsel an eine andere allgemeinbildende Schule

Allgemeine Informationen

Lässt die Entwicklung Ihres Kindes erkennen, dass bei ihm kein sonderpädagogischer Förderbedarf mehr besteht, hebt der Standort des Landesamtes für Schule und Bildung die Verpflichtung zum Besuch der Förderschule auf. Ihr Kind muss dann an einer anderen allgemeinbildenden Schule (Grundschule, Oberschule, Gymnasium) aufgenommen werden.

Ablauf:

Hebt der Standort des Landesamtes für Schule und Bildung die Pflicht zum Besuch der Förderschule per Bescheid auf, müssen Sie Ihr Kind an der jeweiligen anderen allgemeinbildenden Schule (Grundschule, Oberschule, Gymnasium) anmelden. Diese Schule entscheidet dann, in welcher Klassenstufe Ihr Kind den Unterricht aufnimmt und erhält von der abgebenden Förderschule Vorschläge für die weitere Entwicklungsförderung des Kindes.

  • Entscheidet der Standort des Landesamtes für Schule und Bildung, dass die Pflicht zum Besuch der Förderschule weiterhin besteht, bleibt Ihr Kind an der Förderschule.
  • Möglich ist aber auch, dass Ihr Kind voraussichtlich in einer anderen allgemeinbildenden Schule nach Maßgabe der Schulintegrationsverordnung in geeigneter Weise gefördert werden kann. Das Landesamt für Schule und Bildung erteilt die erforderliche Genehmigung zur integrativen Unterrichtung, wenn die erforderlichen Lehrkräfte und die eventuell erforderlichen qualifizierten Betreuungs- oder Pflegekräfte bereitstehen. Darüber hinaus müssen eine behindertengerechte sächliche Ausstattung einschließlich der erforderlichen Lehr- und Hilfsmittel sowie behindertengerechte bauliche und räumliche Bedingungen gegeben sein. Die Förderschule und die andere allgemeinbildende Schule beraten über eine individuelle Betreuung und besondere Maßnahmen im Unterricht.
  • Die Pflicht zum Besuch der Sprachheilschule und der Schule für Erziehungshilfe endet in der Regel ohne besonderes Verfahren mit dem Abschluss der Klassenstufe 4. Das bedeutet, dass im Anschluss eine Anmeldung an einer anderen allgemeinbildenden Schule erfolgen muss. Über Ausnahmen entscheidet der Standort des Landesamtes für Schule und Bildung.

Voraussetzungen:

ein sonderpädagogischer Förderbedarf besteht nicht mehr

Zuständige Dienststelle

Erforderliche Unterlagen

Zur Anmeldung an einer anderen allgemeinbildenden Schule:

  • Bescheid des Standortes des Landesamtes für Schule und Bildung über die Aufhebung der Pflicht zum Besuch der Förderschule

Kosten

keine

Sonstiges

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Rechtsgrundlage

Freigabevermerk

Sächsisches Staatsministerium für Kultus

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