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Ausländische Berufsqualifikationen (allgemein), Anerkennung beantragen

Allgemeine Informationen

Sie können Ihre im Ausland erworbene Berufsqualifikation auf ihre Gleichwertigkeit mit einem deutschen Referenzberuf in Sachsen prüfen und anerkennen lassen.

Informationen und Beratung:

Informationen zur Anerkennung in verschiedenen Sprachen finden Sie im Informations- und Serviceportal des Bundesinstitutes für Berufsbildung.

Bei Fragen hilft Ihnen auch die IBAS (Informations- und Beratungsstelle Arbeitsmarkt Sachsen).

Zuständige Stelle

Für die Prüfung der Gleichwertigkeit und die Anerkennung von Berufsqualifikationen ist in der Regel die Stelle zuständig, die auch für den entsprechenden deutschen Beruf zuständig ist.

Die für Ihre Berufsqualifikation zuständige Stelle können Sie im Anerkennungsfinder ermitteln. Dort können Sie nach dem deutschen Referenzberuf suchen und die zuständige Stelle für die Anerkennung Ihrer ausländischen Qualifikation finden.

Ablauf:

Die Anerkennung und Bewertung Ihrer ausländischen Berufsqualifikation beantragen Sie bei der für den deutschen Beruf zuständigen Stelle. Sollte der Antrag nicht bei der richtigen Stelle eingehen, wird er an die zuständige Stelle weitergeleitet.

Im sich anschließenden Bewertungsverfahren wird über die Anerkennung Ihrer Qualifikationentschieden. Sie erhalten darüber einen schriftlichen Bescheid.

Tipp: Die Informations- und Beratungsstelle Anerkennung Sachsen (IBAS) unterstützt Sie auch bei der Antragstellung.

Voraussetzungen:

Sie können für Ihre im Ausland erworbene Berufsqualifikation eine Prüfung der Gleichwertigkeit und Anerkennung durch die zuständige Stelle in Sachsen beantragen, wenn

  • Sie bisher bei keiner anderen Stelle in der Bundesrepublik Deutschland einen derartigen Antrag gestellt haben.
  • Sie im Freistaat Sachsen in diesem Beruf tätig sein wollen.

Die Voraussetzungen für eine Anerkennung sind sehr vielschichtig und hängen immer vom Einzelfall ab. Nutzen Sie eine vorhergehende Beratung bei IBAS (der Informations- und Beratungsstelle Arbeitsmarkt Sachsen) oder bei der jeweils zuständigen Stelle. Die Beratungen sind für Sie kostenfrei und vertraulich.

Erforderliche Unterlagen

Füllen Sie das Antragsformular der zuständigen Stelle aus. Fügen Sie alle erforderlichen Unterlagen als amtlich beglaubigte Kopien bei.

  • Tabellarische Darstellung der schulischen und beruflichen Ausbildung und der ausgeübten beruflichen Tätigkeiten in deutscher Sprache
  • Identitätsnachweis (amtlich beglaubigte Kopie des Personaldokuments, der Bescheinigung nach Bundesvertriebenengesetz oder des Registrierungsscheins)
  • gegebenenfalls Nachweis über eine Namensänderung
  • amtlich beglaubigte Kopien der im Ausland erworbenen Ausbildungsnachweise und der entsprechenden Beilagen
  • deutsche Übersetzungen der jeweiligen Ausbildungsnachweise
  • Nachweise über einschlägige Berufserfahrungen und Befähigungsnachweise sowie deren deutsche Übersetzungen (zum Beispiel Übersetzung des Arbeitsbuches), wenn diese zur Feststellung der Gleichwertigkeit erforderlich sind
  • Erklärung, ob, bei welcher Stelle und mit welchem Ergebnis bereits ein Antrag auf Anerkennung der Berufsqualifikation gestellt wurde
  • Bei reglementierten Berufen: Bescheinigung über die Berechtigung zur Berufsausübung

Übersetzungen

Übersetzungen müssen von einem / einer in der Bundesrepublik Deutschland öffentlich bestellten und allgemein beeidigten Dolmetscher / Dolmetscherin oder Übersetzer / Übersetzerin angefertigt sein.

Frist/Dauer

Die Bearbeitungsfrist für das Anerkennungsverfahren beträgt in der Regel drei Monate. Sie beginnt mit dem Vorliegen aller erforderlichen Unterlagen bei der zuständigen Stelle.

Kosten

Die Gebühren richten sich in der Regel nach dem Aufwand der Gleichwertigkeitsprüfung.

Die Anerkennung von Prüfungen oder Befähigungsnachweisen für Berechtigte nach dem Bundesvertriebenengesetz, soweit eine Beantragung innerhalb von drei Jahren ab dem Zeitpunkt des ständigen Aufenthaltes in der Bundesrepublik Deutschland erfolgt, ist kostenfrei.

Sonstiges

(keine Ortsauswahl möglich)

Rechtsgrundlage



Anerkennung und Bewertung von Berufsabschlüssen von Antragstellern, die Berechtigte nach dem Bundesvertriebenengesetz sind:

Freigabevermerk

Sächsisches Staatsministerium für Kultus

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