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Auslandsaufenthalte sächsischer Auszubildender in Betrieben, Förderantrag bei der Handwerkskammer

Allgemeine Informationen

Als Unternehmerin oder Unternehmer können Sie Ihren Auszubildenden einen Aufenthalt im Ausland ermöglichen und bestimmte Inhalte der Berufsausbildung bei einem ausländischen Betrieb absolvieren lassen.

So können sich die Auszubildenden im Rahmen der Lehrinhalte, welche für den jeweiligen Ausbildungsberuf laut Rahmenlehrplan bestehen, wertvolle Kenntnisse über ausländische Betriebsabläufe und Wirtschaftsstrukturen aneignen. Gleichzeitig haben sie die Chance, damit ihre interkulturelle Kompetenz und ihre Sprachkenntnisse zu verbessern.

Wenn Sie Ihre Auszubildenden in einen Betrieb ins Ausland entsenden, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) eine Förderung erhalten.

Konditionen

Art des Zuschusses:
nicht rückzahlbarer Zuschuss als Festbetragsfinanzierung

Höhe des Zuschusses:
Erstattet werden für jeden Auszubildenden:

  • Ausbildungskosten während des Auslandsaufenthaltes: EUR 110,00 pro Woche (eine Woche = fünf Ausbildungs- bzw. Unterrichtstage / Vollzeit)
  • An- und Abreisekosten nach der wirtschaftlichsten Variante (gem. Sächsisches Reisekostengesetz)
  • Ausgaben für den Auslandsaufenthalt (Unterkunft, Verpflegung, Fahrtkosten vor Ort, Versicherung, Kleinbeträge); Höchstsatz nach dem Programm "Leonardo da Vinci" – siehe Anlage 1b zum Antrag

Für Heimfahrten während der Ausbildung im Ausland ist keine Erstattung möglich.

Hinweis: Der Zuschuss wird anteilig gewährt, wenn die oder der Auszubildende nicht während der gesamten Ausbildungsdauer im ausländischen Unternehmen anwesend war.

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Ablauf:

  • Verwenden Sie für Ihren schriftlichen Antrag die bereitstehenden Formulare (Formulare & Online-Dienste).
  • Reichen Sie die vollständigen Antragsunterlagen bei der nach dem Berufsbildungsgesetz zuständigen Stelle ein, die den Antrag an die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB) weiterleitet.
  • Die SAB entscheidet über Ihren Antrag, Sie erhalten schriftlich Bescheid.
  • Die Auszahlung erfolgt durch die SAB in einem Betrag nach Ablauf des Bewilligungszeitraums; die Formulare für die Auszahlung des Zuschusses und den Verwendungsnachweis erhalten Sie mit dem Bewilligungsbescheid.

Voraussetzungen:

Unternehmen

  • private Arbeitgeber (Unternehmen) mit Sitz oder Niederlassung im Freistaat Sachsen
  • Anzahl der Beschäftigten unter 500 (ohne Auszubildende, Teilzeitbeschäftigte werden anteilig berücksichtigt):
    • Unternehmen einschließlich aller unselbstständigen Niederlassungen
    • rechtlich selbstständiges Unternehmen innerhalb eines Unternehmensverbundes

 

Auszubildende

  • Hauptwohnsitz im Freistaat Sachsen (im Bereich Forst-, Land- und Hauswirtschaft sind in Ausnahmefällen Abweichungen möglich)

Berufsausbildungsverhältnis

  • Eintragung des Ausbildungsvertrages in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse bei der nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung für den Ausbildungsberuf zuständigen Stelle

Entsendung in den ausländischen Betrieb

  • Ausbildungsplan für die Dauer des Aufenthalts im ausländischen Betrieb, in dem die Auslandsausbildung als integraler Bestandteil festgelegt ist
  • Ausbildung im Ausland muss in einem Betrieb erfolgen – keine Förderung von Ausbildungen bei Bildungsträgern oder in Schulen
  • Dauer des Auslandsaufenthalts:
    • mindestens einen Monat ohne Unterbrechung
    • höchstens 25 Prozent der gesamten Regelausbildungszeit
    • mehrere Auslandsaufenthalte sind möglich

Ausschluss der Förderung

  • Berufsausbildungsverhältnisse bei Gebiets- oder Personalkörperschaften des öffentlichen Rechts sowie bei Unternehmen, an denen diese die Kapitalmehrheit halten
  • Berufsausbildungsverhältnisse, für die eine vergleichbare, weitere Förderung aus Bundes-, Landes- oder EU-Programmen beantragt wurde oder wird

Ein Rechtsanspruch auf diese Förderung besteht nicht.

Erforderliche Unterlagen

  • Antragsformulare (Formulare & Online-Dienste)
  • Nachweis über die Dauer des Auslandsaufenthalts der oder des Auszubildenden im ausländischen Unternehmen
  • Einzelbelege für An- und Abreise (Vorlage von drei Varianten beziehungsweise einer Vergleichsbetrachtung)

Frist/Dauer

  • Antragstellung: mindestens 8 Wochen vor Beginn des Auslandsaufenthalts
  • Bewilligungszeitraum: wird im Zuwendungsbescheid festgelegt (in der Regel der für die Maßnahme beantragte Zeitraum)

Kosten

keine

Sonstiges

Wenn Sie diese Förderung in Anspruch nehmen, sind Sie dazu verpflichtet, an der Begleitung (Monitoring) und Auswertung (Evaluation) der geförderten Maßnahme mitzuwirken. Umgesetzt wird dies mit dem Stammblattverfahren der SAB (Informationsblatt: "Formulare & Online-Dienste")

Geben Sie Ihren Unternehmenssitz ein:

Rechtsgrundlage

Freigabevermerk

Sächsische Handwerkskammern, mit freundlicher Unterstützung der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB). 31.01.2014

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