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Plauener Stadtnachrichten

07.09.2016

Tag der offenen Tür in der künftigen
Dittes-Grundschule

Richtig viel Betrieb war am Dienstagnachmittag in der künftigen Dittes-Grundschule in der Seminarstraße. Die Stadtverwaltung hatte zu einem Nachmittag der offenen Tür eingeladen und zahlreiche Eltern und Großeltern nutzten mit ihren Kindern oder Enkeln sowie weiteren interessierten Bürgern das Angebot. Bürgermeister Steffen Zenner,
Axel Markert, Bauleiter bei der Gebäude- und Anlagenverwaltung der Stadt, und Schulleiter Thomas Melzer führten durch das Schulhaus und beantworteten unzählige Fragen.

Die Dittes-Grundschüler teilen sich momentan ihr Schulgebäude mit den Oberschülern der Dittesschule. Entspannter wird das Lernen für die kleinen und größeren Schulstarter mit dem Umzug in ein eigenes Schulhaus.

Bürgermeister Steffen Zenner (rechts) im Gespräch mit Ronny Trommer und anderen interessierten Eltern. Foto: Brand-Aktuell

Bürgermeister Steffen Zenner (rechts) im Gespräch mit Ronny Trommer und anderen interessierten Eltern.

"Fakt ist, dass die Stadt für das Diesterweg-Gymnasium mehr Räume bereitstellen muss. Eine Variante wäre ein Anbau, der sehr teuer ist und bautechnisch nur durch einen Anbau in den bestehenden Schulhof hinein realisiert werden kann. Die andere, dieses leer stehende Gebäude zur Grundschule auszubauen. Damit ist genügend Platz für Dittes-Oberschule und ein vergrößertes Diesterweg-Gymnasium. Für die Grundschüler bringt es wesentlich mehr Vorteile: Sie erhalten in einer sehr ruhigen Lage unweit des Zentrums ihre eigene Schule", erklärte Steffen Zenner die Ausgangssituation.

Dieses Gebäude zu nutzen, hat inzwischen auch Zustimmung im Sächsischen Innenministerium gefunden, so dass der Umbau von der Berufsschule in eine Grundschule gefördert wird. Ungefähr eine halbe Million Euro wird es kosten "Eine Investition in die Jugend der Stadt", so Steffen Zenner.

Die Grundschüler brauchen nur die ruhige Seminarstraße zu Sportplatz und Sporthalle überqueren. Foto: Brand-Aktuell

Die Grundschüler brauchen nur die ruhige Seminarstraße zu Sportplatz und Sporthalle überqueren.

Viele Fragen zeigten, dass etliche Eltern dem Umzug skeptisch gegenüberstehen, vor allem hinsichtlich des künftigen Schulweges zeigten sie sich besorgt. Um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten, wird die Stadt beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr, das für die Bundesstraße zuständig ist, eine weitere Ampelanlage beantragen, an der Kreuzung Seminar- / Trockentalstraße soll sie stehen. "Außerdem haben wir mit der Schule einen sicheren Schulweg geprüft, auf dem die Kinder an der Ampel am Dittrichplatz die B 92 überqueren können. Dafür braucht man gerade mal fünf Minuten mehr", so Steffen Zenner. Nach jetziger Schülerzahl sei es auch so, dass es für die Hälfte der Schüler mit dem Umzug Verbesserungen gibt, für die andere Hälfte wird es etwas aufwändiger.

Axel Markert (rechts) von der GAV erläuterte während eines Rundgangs die geplante Raumgestaltung der Grundschule. Foto: Brand-Aktuell

Axel Markert (rechts) von der GAV erläuterte während eines Rundgangs die geplante Raumgestaltung der Grundschule.

Axel Markert erläuterte dann die geplanten Baumaßnahmen.
So sollen Schallschutzdecken in den wesentlichen Klassenräumen eingebaut werden. "Unterm Dach werden Räume für eine Schulbibliothek ausgebaut, im Kellergeschoss wird eine Ausgabeküche für die Schulspeisung entstehen, daneben ein Speiseraum. An der Stirnseite des Gebäudes wird ein Aufzug angebaut", so der Bauleiter. Der gesamte, großzügige Schulhof wird umzäunt, auch ein Schulgarten ist geplant. Im neuen Domizil in der Seminarstraße 13, Haus A (ehemalige Berufsschule) haben die Grundschüler auch einen eigenen Sportplatz und eine eigene Turnhalle auf der anderen Straßenseite neben dem Kinder- und Jugendhaus eSeF. Eine 60-Meter-Tartanbahn und auch eine Weitsprunggrube wird es geben, die Umkleideräume und Sanitäranlagen in der Sporthalle werden erneuert.

Ronny Moosbauer und Sohnemann Friedrich Hoffmann waren von den neuen Möglichkeiten im künftigen Schulgebäude angetan. Foto: Brand-Aktuell

Ronny Moosbauer und Sohnemann Friedrich Hoffmann waren von den neuen Möglichkeiten im künftigen Schulgebäude angetan.

"Ich finde es eine gute Idee.
Zwar haben wir unser Kind gerade erst eingeschult und waren zunächst über den Ortswechsel nicht sonderlich begeistert, weil sich der Schulweg verlängert. Aber das Konzept ist gut, das Gebäude kann schön eigerichtet werden. Dass die Eltern mit einbezogen werden, man hier mit dem Bürgermeister und anderen reden kann, das ist schön", sagte Ronny Moosbauer, als er mit Sohn Friedrich Hoffmann durch das Gebäude streifte.

Derzeit wird der Umbau vorbereitet, begonnen werden soll so schnell wie möglich, damit schon im kommenden Jahr umgezogen werden kann.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter:

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