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Plauener Stadtnachrichten

10.02.2016

Generalsanierung Astrid-Lindgren-Grundschule

Für runde 3,3 Millionen Euro wird die Astrid-Lindgren-Grundschule im Mammengebiet generalsaniert. Rund 1.485.000 Euro davon kommen vom Freistaat Sachsen aus dem Förderprogramm Schulische Infrastruktur. Von den 19 Schulgebäuden für staatliche Schulen, die die
Stadt Plauen derzeit betreibt, wird sie damit die zwölfte Schule
in Plauen sein, in der sich mit einer Generalsanierung die Lernbedingungen für die Schülerinnen und Schüler grundlegend verbessern, vier Schulen sind zudem teilsaniert und drei Schulen unsaniert. Baustart für die Generalsanierung der
Astrid-Lindgren-Grundschule ist im März 2016, die Schule zieht in den Winterferien im Februar für die Zeit der Sanierung in die Allendeschule um. Fertig sein soll die Lindgren-Schule im Sommer 2017.

Die aktuelle Ansicht der Anstrid-Lindgren-GrundschuleDie aktuelle Ansicht der
Anstrid-Lindgren-Grundschule
Die aktuelle Ansicht der Anstrid-Lindgren-GrundschuleGeplante Ansicht nach der Generalsanierung der Grundschule

Mit 223 Schülern in 10 Klassen ist sie nach der Karl-Marx-Grundschule die momentan zweitgrößte Grundschule in Plauen.

Bauvorhaben

Es wird sich viel in der Schule ändern, so dass Schüler von heute ihre Schule von morgen kaum wiedererkennen dürften. Die Schule erhält einen neuen Eingang mit neuem Haupttreppenhaus und Aufzug.
Aus dem Dach wird ein flach geneigtes Satteldach, auf das eine Photovoltaikanlage kommt. Die Fassade wird neu gestaltet, in den Fensteröffnungen umgebaut, neue Fenster eingebaut und Elemente mit Wärmedämmung installiert werden.

Alle Innentüren werden erneuert, Elektro-, Sanitär- und Heizungsinstallationen ausgetauscht. Malerarbeiten folgen sowie der teilweise Einbau neuer Bodenbeläge. Die Parkettböden allerdings sollen erhalten und aufgearbeitet werden. Ganz neu: Garderobenräume werden eingebaut. Die Anzahl der Toiletten wird insgesamt zwar reduziert, die bestehenden aber natürlich erneuert. Künftig soll sich der Hortbereich auf das Erd- und teilweise das 1. Obergeschoss konzentrieren. Der Hortgarten in den Außenanlagen an der Südseite in Richtung Kemmlerschule wird auch neu

Schülerbeförderung sichergestellt

Die Schüler lernen während der rund 18-monatigen Bauphase in der Allendeschule am Albertplatz. Die Schülerbeförderung dorthin ist sichergestellt ab Straßenbahnhaltestelle Bickelstraße und Straßenbahnhaltestelle Knielohstraße. Diese sind zu Fuß etwa sieben Minuten von der bisherigen Schule entfernt.

An jeder Haltestellen stehen eine pädagogische Fachkraft des Hortes und ein ehrenamtlicher Schulwegbegleiter aus den Reihen der Eltern, die dann gemeinsam mit den Kindern Straßenbahn fahren und sie auch ab Albertplatz bis in die Allendeschule begleiten. Der Rückweg ist genauso abgesichert. Die gemeinsamen Fahrten starten jeweils zu Sammelterminen. Das heißt, gegen 7 Uhr morgens und gegen 16 Uhr nachmittags. Diese Verfahrensweise hat sich bereits bei den vorangegangenen Generalsanierungen der Karl-Marx-Grundschule und der Schule Reusa bewährt. Dank der Unterstützung durch die Schulleitung und Lehrerschaft lief das problemlos.

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Nadine Läster

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