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Plauener Stadtnachrichten

26.09.2016

Postmeilenstein steht wieder in Reißig

In Reißig steht der Königlich-Sächsische Meilenstein wieder an seinem Platz. An der Ecke Reußenländer Straße / Pfaffengutstraße wurde er am Freitagvormittag von Mitarbeitern aus dem Steinwerk Markus Schmidt wieder aufgestellt. In dem Plauener Steinmetz-Unternehmen war die historische Säule seit Juni dieses Jahres restauriert worden. "Es wurden Schäden vor allem im Schaft und am Fuß behoben, die Schriften erneuert, eine neue Krone und auch ein neuer Höhenmesspunkt angebracht. Wichtig ist, dass die Säule jetzt auf einem festen Fundament steht", beschreibt Eric Zapf, Teamleiter Straßen und Wege im Stadtbauhof, den Umfang der Arbeiten. Eingebunden in die Sanierung war der Verein Forschungsgruppe Kursächsische Postmeilensäulen.

Seit cirka 1875 zeigt die frühere Postmeilensäule in Reißig Wanderern die Entfernungen zu den nächsten Orten. Foto: Brand-Aktuell

Seit cirka 1875 zeigt die frühere Postmeilensäule in Reißig Wanderern die Entfernungen zu den nächsten Orten. Foto: Brand-Aktuell

Die Säule ist rund 300 Jahre alt. "August der Starke hat 1713 Adam Friedrich Zürner beauftragt, das Land zu kartographieren. Dabei wurden alle Städte verpflichtet, eine Postmeilensäule aufzustellen", beschreibt Dagmar Groß von der Denkmalschutzbehörde der Stadt den historischen Hintergrund. An der Alten Elsterbrücke bekam diese erste Postmeilensäule in Plauen ihren Platz. Der gezeigte Königlich-sächsischen Meilenstein (Stationsstein) stammt aus der Zeit um 1860 und wurde nach 1875 von seinem Originalstandort an der Elsterbrücke in Plauen als Wegweiser nach Reißig versetzt sowie neu beschriftet.

Die jetzige Säule an der Elsterbrücke ist eine Nachbildung von 1986/2011 der Kursächsischen Postmeilensäule (Distanzsäule) von 1725-32, deren Original um 1860 verschwand.

Die erste wurde umgesetzt nach Reißig, diente fortan nicht mehr als Postmeilensäule, sondern als steinerne Wegweiser für Wanderer. Das ist der 2,40 Meter hohe, bestimmt eine Tonne schwere Stein jetzt auch wieder. 3.500 Euro kostete die Sanierung, 60 Prozent davon Fördermittel des Freistaates Sachsen für den Denkmalschutz. Die Fläche rund um die die historische Säule an der Ecke Reußenländer Straße / Pfaffengutstraße wird nun noch mit Kies angefahren und Rasen verschönert.

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