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Plauener Stadtnachrichten

06.11.2017

Aufwühlendes Gespräch mit den Enkeln von Erich Ohser



Drei gestandene Männer waren an diesem Freitagabend (3.11.2017) im Erich-Ohser-Haus im Plauener Museumsviertel emotional mächtig aufgewühlt - und mit ihnen auch viele der Gäste. Es war auch eine außergewöhnliche Situation, denn es trafen sich die "Enkel" von "Vater und Sohn", den berühmt-beliebten Comikfiguren von Erich Ohser, alias e.o.plauen.

Die drei Männer waren Peter Ohser, der wirkliche Enkel des Zeichners, der extra aus den USA kam, dann der Pariser Comiczeichner und -Verleger Wandrille und schließlich der Berliner Comiczeichner Mawil, die beide zur künstlerischen Enkelgeneration von e.o.plauen gehören.

Zu diesem außergewöhnlichen Künstlergespräch zusammengebracht hatte die drei Kunsthistorikerin Elke Schulze, Vorstandsvorsitzende der Erich-Ohser-Stiftung. Es ging um das Glück des Bilder-Bücher-Machens, um alte und neue Helden, ums Erzählen in Bildern, um das Zeichnen im Zeitalter des Internet - und natürlich um "Vater und Sohn".

Selfie-Time: Wandrille, Elke Schulze, Mawil und Peter Ohser (von links) nach dem emotionalen Künstlergespräch.
Wandrille, Peter Ohser und Mawil (von links) gemeinsam mit Elke Schulze in der Bücherecke.
Wandrille Leroy verlegte die erste ernst zu nehmende und preisgekrönte Vater- und Sohn-Gesamtausgabe in Frankreich und erlebte damit, wie er meinte, den Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens. Dass er nun mit Peter Ohser zusammentraf, war für ihn ein weiterer Höhepunkt, den er gleich mit dem Zeichenstift festhielt.

Mawil, mit bürgerlichem Namen Markus Witzel, erzählt in seinen Büchern hinreißende Geschichten von kleinen Verlierern mit großem Herzen. Für sein Buch "Kinderland", das über seine Kindheit in Berlin-Weißensee erzählt, erhielt er 2014 den wichtigsten deutschen Comicpreis, den "Max und Moritz-Preis" in Erlangen.

Beide setzen als künstlerische Enkel von Erich Ohser dessen Vermächtnis mit hoher Qualität fort, was Plauen mit der Erich-Ohser-Stiftung ins Licht der Öffentlichkeit rückt. Dies wiederum stimmt Peter Ohser froh, der hier in der Stadt das Vermächtnis seines Großvaters bestens bewahrt sieht. Der wirkliche Enkel Erich Ohsers kam wegen Londoner Flugnebel zwar zu spät zum Gespräch, verlieh ihm aber mit seinen Worten eben diesen emotionalen Hauch, der den Abend unvergesslich bleiben lässt.

Peter Ohser, Elke Schulze, Mawil und Wandrille (von links) im Gespräch.
Peter Ohser, Elke Schulze, Mawil und Wandrille (von links) im Gespräch.
Peter Ohser, Elke Schulze, Mawil und Wandrille (von links) im Gespräch.

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