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Stadtplakettenverleihung 2005

Stadtplaketten für verdiente Bürger der Stadt Plauen

Stadtplakette

Am 22. September 2005 zeichnete der Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer in einer Festsitzung des Stadtrates im Saal des Vogtlandkonservatoriums Plauen verdiente Persönlich-keiten, die sich in besonderem Maße um die Entwicklung der Stadt Plauen, um deren Ansehen oder um das Wohl ihrer Bürger verdient gemacht haben mit der Stadtplakette der Stadt Plauen aus.

Ausgezeichnet wurden:

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Erika Dienelt

Erika Dienelt befasst sich mit hohem persönlichen Engagement mit behinderten Menschen. Das ist mit in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung begründet. Nach dem Abitur absolvierte sie ein Sportlehrer- und Forschungsstudium in Jena und war bis 1989 als Lehrerin tätig. Sie ist Mutter von vier Kindern. Erika Dienelt ist nun bereits seit zwölf Jahren wöchentlich bis zu vier Stunden beim VSV "Medizin Plauen" als Übungsleiterin aktiv. Aus dieser Tätigkeit heraus gründete sie 1998 die Sporttanzgruppe des Vereins, der 14 schwerbehinderte Menschen im Alter von 20 bis 30 Jahren angehören. Öffentliche Auftritte in Plauen und auch außerhalb, z.B. in Leipzig zur Messe „Haus, Garten, Freizeit" bereiten den Behinderten sehr viel Freude.

Beim seit 1996 jährlich in Plauen stattfindendem Behindertenfest ist Erika Dienelt für die technische Organisation verantwortlich. Mehr als 14 Disziplinen sind vorzubereiten und über 40 Kampfrichter und Helfer sind zu gewinnen und einzuweisen. Mit unermüdlichem Engagement leistet sie diese umfangreiche organisatorische Arbeit.

Ferner gründete sie 1995 die „Spukteufelband" der Lebenshilfe e.V..
Unter ihrer Leitung hat sich die aus acht schwerbehinderten Menschen bestehende Gruppe einen Namen über die Grenzen der Stadt gemacht. Die Gruppe hat seit ihrem Bestehen mehr als 200 Auftritte absolviert, darunter Fernsehauftritte und Rundfunksendungen.
30 Lieder schrieb Erika Dienelt für die Band selbst. Deren Texte befassen sich mit Problemen und Bedürfnissen behinderter Menschen.
Mit der „Spukteufelband" ist es auf eindrucksvolle Weise gelungen, der Gesellschaft zu belegen, zu welch außergewöhnlichen Leistungen behinderte Menschen fähig sind, wenn sie die notwendige Förderung erhalten.

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Ute Müller

Ute Müller war bis zur Eingemeindung von Jößnitz Bürgermeisterin des Ortes.
Seit dem 01.01.1999 arbeitet sie ehrenamtlich als Ortsvorsteherin des Ortsteils. Sie nimmt ihr Ehrenamt genauso ernst wie ihre ursprüngliche Aufgabe als Bürgermeisterin. Ihre höfliche, uneigennützige Beharrlichkeit, gepaart mit einer Portion Humor und Freundlichkeit und ihr überdurchschnittlicher Zeit- und Arbeitsaufwand waren die Grundlage des Erfolges der Weiterentwicklung von Jößnitz. Beispielhaft seien genannt:

- Straßenbau einschließlich der Umfeldgestaltung
- Dorfplatz Steinsdorf
- Begegnungsstätte Jößnitz
- Integration des Radwegenetzes
- Golfplatz Steinsdorf

Die Konsequenz, mit der Ute Müller Stück für Stück das Machbare in Angriff nahm, führte dazu, dass Jößnitz nach wie vor „Staatlich anerkannter Erholungsort" ist - und das nunmehr auf Dauer.

Sie hat ihre Arbeit nie gegen die Stadt, sondern mit der Stadt Plauen gestaltet. Ute Müller hat die Identität des Ortsteils Jößnitz bewahrt und gleichzeitig die Stadt Plauen aufgewertet. Mit ihrer Arbeit hat sie bewiesen, dass die Eingemeindung des Ortes auch eine Chance sein kann.

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Dietmar Rose

Dietmar Rose führte nach der politischen Wende gemeinsam mit Karl Heinz Wunderlich den VE Verkehrsbetrieb der Stadt Plauen zur Plauener Straßenbahn GmbH über.

Seit dem 01.07.1991 war Dietmar Rose als Geschäftsführer für den Technischen Bereich bestellt. In diese Zeit fällt die für das Unternehmen erfolgreichste Periode beim Ausbau der Infrastruktur der Plauener Straßenbahn. Es wurden Investitionen in Höhe von
60 Millionen Euro für das Unternehmen getätigt.
Unter anderem wurde die Verknüpfungsstelle am
Oberen Bahnhof errichtet und die Zentralhaltestelle Tunnel umgebaut.

Nach dem Ausscheiden des Kaufmännischen Geschäftsführers, Karl Heinz Wunderlich, am 01.08.1997 war Dietmar Rose alleiniger Geschäftsführer der Plauener Straßenbahn GmbH. Zum 30.11.2004 wurde er krankheitsbedingt durch den Stadtrat von seiner Funktion als Geschäftsführer entbunden. Dietmar Rose hinterlässt seinem Nachfolger ein personell gut organisiertes und wirtschaftlich solides Unternehmen.

Von 1990 - 1994 war er Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und von 1994 - 2004 Sachkundiger Einwohner im Ausschuss für Stadtplanung, Verkehr und Umwelt.
Er wirkte überregional im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen mit.

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Lothar Scherf

Lothar Scherf leistet seit Jahrzenten als Vorsitzender des Fußball-Kreisverbandes Vogtland-Plauen eine umfangreiche und mehr als überdurchschnittliche ehrenamtliche Tätigkeit. Seiner soliden Arbeit, seiner perfekten Organisation des gesamten Fußballbetriebes, ist es zu verdanken, dass der Fußball-Kreisverband Vogtland-Plauen auch im Landesmaßstab zu den stabilsten und anerkanntesten gehört. Neben diesen Aufgaben setzt sich Lothar Scherf in hohem Maße für den VFC Plauen ein. Mehrere Jahre als Präsidiums-mitglied, jetzt als sportlicher Leiter, zeichnet er sich mitverantwortlich für die positive Entwicklung des Plauener Fußballclubs.

Nicht zuletzt bereitet er durch seine herausragende, zeitintensive ehrenamtliche Tätigkeit vielen Plauener Sportlern und auch Fans viel Freude, dass sie „ihren Fußballsport" engagiert betreiben und erleben können.

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