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Stadtplakettenverleihung 2009

Stadtplaketten für verdiente Bürger der Stadt Plauen

Stadtplakette

Ein großer Tag war der
15. Oktober 2009 für Ilse Helbig, Claus Weisbach, Dr. Bernd Märtner und Dr. Frank Grünert.
Alle vier wurden mit der Stadtplakette als verdienstvolle Plauener ausgezeichnet.
Festliche Stimmung im Saal des Vogtlandkonservatoriums, als die Veranstaltung 14.00 Uhr begann. Die musikalische Umrahmung durch Johanna Summerer und Maximilian Rothe vertiefte den feierlichen Charakter der Festsitzung des Stadtrates. Nacheinander hielten die Laudatoren ihre Ehrenreden auf die neuen Stadtplakettenträger.

Den Auftakt machte Wolfgang Hinz, der Linken-Fraktionsvorsitzende, und redete für Ilse Helbig. Nach Helbig erhielt Claus Weisbach die Plakette (Rede: FDP-Fraktionsvorsitzender Sven Gerbeth), im Anschluss
Dr. Bernd Märtner (Rede: SPD-Stadtrat Ronny Stieber), der vierte im Bunde war Dr. Frank Grünert, dessen Laudatio CDU-Fraktionsvorsitzender Hansjoachim Weiß hielt.

Ausgezeichnet wurden:

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Ilse Helbig †

Wolfgang Hinz, der Fraktionsvorsitzende der Linken, erinnerte in seiner Laudatio
an Ilse Helbigs Kindheit -
geboren und aufgewachsen ist sie nämlich am Mühlgraben, in der Bleichstraße, damals noch außerhalb der Stadtmauern. Heute ist sie diesen so genannten „Weberhäusern", in denen nie Weber gewohnt haben, wieder treu.

Sie ist Vorsitzende des Unikat-Vereins, der die Häuser bewirtschaftet. Heute führt sie Gäste durch die Häuser und
erklärt das frühere Leben unter damaligen erschwerten Umständen.

Hinz berichtete ebenso von ihrer Freude, die Schule zu besuchen, von ihrer Begeisterung für die Literatur - die sich wie ein roter Faden durch ihr Leben zieht. Sie selbst liest gern und viel, aber sie schreibt auch selbst Bücher. Momentan schreibt sie ihre persönlichen Lebenserinnerungen nieder.


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Claus Weisbach

Die Lobrede auf Claus Weisbach hielt FDP-Fraktionsvorsitzender Sven Gerbeth.
Nach der Erinnerung an alle ehrenamtliche Engagements Weisbachs zeichnete Gerbeth den Werdegang des Architekten auf.

„Claus Weisbach wuchs in Plauen auf, er ging hier zur Schule, besuchte die Anger- und die Krause-, die Deutsch-Ritter- und die Friedensschule. Er hat die Schrecken des Krieges erleben müssen, hat erleben müssen, wie seine Geburtsstadt in Schutt und Asche versank. Vielleicht hat diese Erfahrung auch dazu beigetragen, dass sich Claus Weisbach ausgerechnet einen Beruf, ein Fachgebiet erwählte, das sich dem Aufbau, mit dem Entwerfen und Realisieren von Neuem in besonderer Weise verpflichtet fühlt", beschrieb der Laudator. Er ging weg aus Plauen, lernte, studierte, gründete sein eigenes Architektenbüro in Böblingen.

Nach der Wende allerdings kehrte er zurück nach Plauen. „Es war nicht nur gut und richtig, sondern für die Stadt Plauen und das Vogtland auch eine überaus glückliche Fügung, dass Claus Weisbach und seine Familie den Entschluss fassten, sich wieder in Plauen niederzulassen.

Sie haben in den vergangenen knapp zwei Jahrzehnten hier sehr fruchtbringend gewirkt, Bleibendes geschaffen und deutliche Spuren hinterlassen", resümierte Gerbeth.


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Dr. Bernd Märtner

Stadtrat Ronny Stieber lobte in seinem Vortrag das ehrenamtliche Engagement Dr. Bernd Märtners - Förderverein Lessing-Gymnsium, Mitgliedschaft im Alpenverein und Vorsitzender des SV04 Oberlosa.

Märtner ist sehr umweltbewusst, was seine Firma M&S Umweltprojekt, aber auch seine Aktivitäten wiederum im ehrenamtlichen Bereich zeigen. „Bernd Märtner, der als Jugendlicher zu Beginn der Badesaison mit der Luftmatratze unter dem Arm gewissermaßen von zu Hause ins Freibad zog, um als Rettungsschwimmer Dienst zu tun, wollte sich einfach nicht damit abfinden, dass trotz sprudelnder Fördermittel und Sport-entwicklungsplan Ost das Schwimmstadion außen vor bleiben sollte.

Also: Gleichgesinnte finden, Verein gründen, Unterschriften und Geld sammeln, Fördermittel auftreiben, Umweltbälle zugunsten des Freibades organisieren und und und...", erinnerte Stieber in seiner Rede.

Auch auf Dr. Märtners Wünsche kam der Laudator zu sprechen: „Studenten. Wir brauchen viel mehr als angedacht und die Region hat genügend Potential für Zukunftstechnologien, die neue Studienrichtungen generieren", hatte Stieber Dr. Märtner zitiert.


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Dr. Frank Grünert

Im historischen Jubiläumsjahr der Friedlichen Revolution erhielt
Dr. Frank Grünert die Stadtplakette für seine Verdienste im Neuen Forum - und damit, wie er selbst klarstellte, stellvertretend für alle,
die dabei mitwirkten.

Hansjoachim Weiß, der die Laudatio auf Dr. Grünert hielt, sagte: „Für die diesjährige Auszeichnung im 20. Jahr der Wende und des Mauerfalls wollten wir diejenigen ehren,
die sich damals engagierten.
Es viel uns nicht leicht, eine Person auszusuchen, aber im Gespräch tauchte immer öfter ein Name auf, dem die Auszeichnung durch aktives Handeln zustehen würde und der stellvertretend für Viele stand - Dr. Frank Grünert."

Hervorgehoben wurde seine ruhige, aber bestimmte Art, die anstehenden Probleme voranzubringen und positiv zu klären.


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