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Integriertes Handlungskonzept „Elsteraue“

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Ein integriertes Handlungskonzept (IHK) ist ein strategisches Planungs- und Steuerungsinstrument der Stadtentwicklung, welches zunehmend die konkrete Bauleitplanung ergänzt. Es beruht auf der ganzheitlichen Betrachtung eines städtischen Teilraumes bzw. eines Stadtquartiers.
Mit seiner Hilfe können städtebauliche, funktionale oder sozialräumliche Defizite, Anpassungserfordernisse und Benachteiligungen für einen Stadtteil aufgezeigt und bearbeitet werden. Daraus werden idealerweise Maßnahmen zur Behebung abgeleitet.

Maßnahmen des Handlungskonzeptes

gegliedert nach Investitionsprioritäten:

Investitionspriorität 4e: Senkung des C02-Ausstoßes

  • Maßnahme 1: Nahwärmenetz für das innerstädtische Quartier Elsteraue
  • Maßnahme 2: Unterstützung umweltbewusster Mobilitätssysteme
    (z. B. Radverkehr, Elektromobilität)
  • Maßnahme 3: Sanierung der Halle 2 - Umnutzung zur KITA (Hempelsche Fabrik)- diese Maßnahme wird über Städtebauförderung finanziert
  • Maßnahme 4: "Deutsches Zentrum für Spitze und Stickerei" im Weisbachschen Haus
  • Maßnahme 5: Freifläche "Hempelscher Platz"
  • Maßnahme 6: Grünzug "Hofwiesen Allee"
  • Maßnahme 7: Freifläche östlich der Halle 1
  • Maßnahme 8: Schaffung von "Grüner Infrastruktur"
  • Maßnahme 9: Fassadenbegrünung an ausgewählten Objekten

Investitionspriorität 6c: Bewahrung, Schutz, Förderung und Entwicklung des Natur- und Kulturerbes

  • Maßnahme 10: Handwerkerhäuschen (Areal Hempelsche Fabrik)

Investitionspriorität 6e: Nutzbarmachung brachliegender und bislang nicht genutzter Flächen

  • Maßnahme 11: Öffnung Milmesbach
  • Maßnahme 12: Abbruch der Industriegebäude auf dem Hempelschen Areal

Investitionspriorität 9b: Unterstützung der Sanierung sowie wirtschaftlichen und sozialen Belebung benachteiligter Gemeinden in städtischen und ländlichen Gebieten (qualifizierte Armutsbekämpfung)

  • Maßnahme 13: Sanierung Halle 1 (Hempelsche Fabrik)
  • Maßnahme 14: Sanierung Villen (Areal Hempelsche Fabrik)
  • Maßnahme 15: Belebung der lokalen Wirtschaft im Quartier (KMU)
  • Maßnahme 16: Programmbegleitung und Öffentlichkeitsarbeit
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Webcam (Baustellendokumentation)

Blick vom Malzhaus

Kamera Malzhaus
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Elsteraue weiter im Fokus - 3. Konferenz Elsteraue

In die Hempelsche Fabrik in der Elsteraue soll wieder Kreativität einziehen, sie soll zum Gründerzentrum umgestaltet werden. Das wurde am Donnerstag (2. März 2017) während der 3. Konferenz zur Elsteraue deutlich. Diese hatte das Ziel, sich mit potenziellen künftigen Nutzern, aber auch mit interessierten Bürgern abzustimmen.

Während in der Elsteraue Rückbaumaßnahmen laufen, um Baufreiheit zu schaffen, wurde im Rathaus über die Zukunft des Areals diskutiert. Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer freute sich bei der Eröffnung über das große Interesse und verwies darauf, "dass die Elsteraue mit Weisbachschem Haus und Hempelscher Fabrik die verschiedenen Epochen der industriellen Entwicklung Plauens verkörpert und nun zu einem Ort für Kreativität-Wirtschaft umgewandelt werden soll."

Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer eröffnet die 3. Konferenz zur Elsteraue.

Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer eröffnet die 3. Konferenz zur Elsteraue.

Auch Michael Köppl vom Dresdener Innenministerium zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Plauener und sagte finanzielles Unterstützung bei der Gestaltung zu. In Sachsen, so zeigten einige Referate, gibt es eine Reihe von Beispielen, wie dank privater Initiative frühere Fabrikhallen oder Geschäftshäuser in Stätten der Kreativität umgewandelt wurden. Dazu gehören die Tapetenfabrik Leipzig, wie Architektin Jana Reichenbach-Behnisch erläuterte, oder das Wilkehaus in Plauen, über das Uwe Fischer von der Plauener Agentur Progressio berichtete.

Nächstes Jahr soll die Sanierung der Halle 1 der Hempelschen Fabrik starten, 2020 könnten dann die ersten Mieter einziehen. "Schon jetzt können sich Interessenten bewerben, damit entsprechend ihren Wünschen der Ausbau erfolgen kann", warb Baubürgermeister Levente Sarközy. Während der angeregten Diskussion gab es verschiedene Hinweise, die nun in die beginnende Planung, Nutzung und Vermarktung einfließen sollen.

Neben der Halle 1 der Hempelschen Fabrik ist laut integriertem Handlungskonzept der Stadt das geschichtsträchtige Weisbachsche Haus Leitprojekt bei der Gestaltung der Elsteraue. Vorgesehen ist auch, dass eine weitere Kindertagesstätte errichtet und ehemalige Handwerkehäuser ehrenamtlich genutzt werden. Wasserturm und Weisbachscher Garten bleiben erhalten, der daneben liegende Hempelsche Garten soll als öffentliche Parkanlage denkmalgerecht gestaltet und aufgewertet werden.

Film über die Elsteraue

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Markus Löffler

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