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Agenda 21

"Lokale Agenda 21" in Plauen

Im Juni 1992 wurde in Rio de Janeiro auf der UN-Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung von etwa 180 Staaten ein Programm verabschiedet, das die Wechselwirkung einer ökonomischen, sozialen und ökologischen Entwicklung zum Kerngedanken einer nachhaltigen Gestaltung des Lebens auf der Erde zum Inhalt hat.

Dieses Programm "Agenda 21" enthält konkrete Handlungsziele für das 21.Jahrhundert.

Das Wort "Agenda" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet sinngemäß: Handlungsanweisung oder "Was zu tun ist". Die Zahl "21" steht für das 21.Jahrhundert, also frei übersetzt:

"Was zu tun ist für das 21. Jahrhundert"

Der Leitbegriff einer nachhaltigen Entwicklung beinhaltet, dass die einzelnen Staaten der Erde weder auf Kosten

  • der Natur
  • anderer Länder und Regionen
  • anderer Menschen
  • zukünftiger Generationen

leben dürfen.

In den Beschlüssen der "Agenda 21" ist in dem Kapitel 28 den Kommunen, also die der Bevölkerung am nächsten stehende Politik- und Verwaltungsebene, eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der Aufgaben zugeordnet. Es ist daher besonders wichtig, dass von den Kommunen, als Hauptträger der Agenda-Arbeit die entscheidenden Handlungsimpulse ausgehen.

Die Stadt Plauen ist bereit, sich in engem Kontakt mit vielen anderen Städten in Europa, dieser Aufgabe im Sinne von

Global denken < > Lokal handeln

zu stellen und im Interesse ihrer Bürger an einer nachhaltigen Entwicklung mitzuarbeiten.

Schritte zur Erarbeitung einer "Lokalen Agenda 21"
in Plauen

Februar 1998:

Stadtratsanfrage zur Verhaltensweise der Stadt Plauen im "Agenda - Prozess".

18. Juni 1998:

Beschlussvorlage im Stadtrat zum Beitritt der Stadt Plauen mit folgendem Beschlusstext:

"Der Stadtrat der Stadt Plauen bekennt sich zu den Zielen der "Agenda 21" und beauftragt die Stadtverwaltung Plauen mit der Erarbeitung eines Arbeitsprogramms "Lokale Agenda 21"."

Der Beschluss wird mehrheitlich angenommen.

24. September 1998:

Beschlussvorlage im Stadtrat zum Beitritt der Stadt Plauen zur "Charta von Aalborg" mit folgendem Beschluss:

"Der Stadtrat der Stadt Plauen beschließt den Beitritt der Stadt Plauen zur "Charta von Aalborg"".

Die "Charta von Aalborg" ist ein Zusammenschluss von Kommunen,
die sich einer nachhaltigen Entwicklung verschrieben haben und gegenseitig unterstützen.

04. November 1998:

Bestätigung des Beitritts der Stadt Plauen zur "Charta von Aalborg" durch die Leitstelle der "Europäischen Kampagne zukunftsbeständiger Städte und Gemeinden" in Brüssel.

Das Büro "Lokale Agenda 21" besteht seit 1998.
Es wurde dem Fachbereich Bau und Umwelt zugeordnet.

Schwerpunkte der "Lokalen Agenda 21" der Stadt

  • Wirtschaft, die Quelle gesellschaftlichen Reichtums und Fortschrittes.
  • Verkehrswesen, für eine zukunftsbeständige Mobilität.
  • Bauwesen, das Trägerelement für Wirtschaft, Verkehr und Wohnen.
  • Stadtökologie und Umweltqualitätsziele für die Erhaltung der Lebensqualität der Bürger und Gäste unserer Stadt.
  • Kultur und Bildung für die Verbundenheit mit unserer Stadt.
  • Ordnung und Sicherheit für ein friedliches und harmonisches Zusammenleben in Plauen.
  • Soziale Entwicklung als wesentliches Element der Lebensqualität.
  • Umlandbeziehungen als enge Verflechtung zur gegenseitigen Hilfe und Unterstützung für eine zukunftsfähige Entwicklung nah und fern.

Seitenfunktionen

Jeannette Pfeiffer

Büro „Lokale Agenda21“

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Telefonnummer
0 37 41 / 2 91 - 17 13
Faxnummer
0 37 41 / 2 91 - 3 17 13
Internetadresse
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Unterer Graben 1
08523 Plauen

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