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Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept

Stadtverwaltung arbeitet aktiv am Klimaschutz

Stadtrat beschließt Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept

In seiner Sitzung am 7. März 2017 hat der Stadtrat der Stadt Plauen einstimmig das integrierte Energie- uns Klimaschutzkonzept (IEKK) für die Stadt Plauen beschlossen. Die ist ein wichtiger Meilenstein für die weitere aktive Energie- und Klimaarbeit der Kommune.

Entsprechend den Vorgaben des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Bau (BMUB) besteht das IEKK der Stadt Plauen aus folgenden Hauptbestandteilen: Erstellung einer fortschreibbaren stadtweiten CO2- und Treibhausgasbilanz, Potenzialanalyse und Szenarien, Akteursbeteiligung und ein Umsetzungskonzept (mit Maßnahmenkatalog)

Zur Erreichung der realistischen und dennoch ambitionierten Ziele für die Stadt Plauen formuliert das Umsetzungskonzept Leitthemen und einen Maßnahmenkatalog mit 31 umzusetzenden Maßnahmen in den Handlungsfeldern Energiebereitstellung, Energieeinsparung und -effizienz sowie Ressourceneffizienz. In Anlehnung an den European Energy Award-Prozess (eea-Prozess) wurden die Maßnahmen folgenden Handlungsfeldern zugeordnet:

  • Entwicklungsplanung, Raumordnung,
  • Kommunale Gebäude und Anlagen,
  • Versorgung, Entsorgung,
  • Mobilität,
  • Interne Organisation,
  • Kommunikation, Kooperation

Beispielhaft Maßnahmen sind die Umsetzung von energetischen Quartierskonzepten, der geplante Einsatz eines Energiemanagers und eine Intensivierung sowie Koordinierung der Beratungstätigkeiten.

Das IEKK kann der Stadt Plauen als strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für das Erreichen der durchaus ambitionierten Klimaschutzziele dienen. Für die Koordinierung und Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen, eine intensive Öffentlichkeitsarbeit, die Pflege des Netzwerkes sowie für Controlling und Monitoring der Projekte könnte eine zentrale personelle Ressource (bspw. Klimaschutzmanager) geschaffen werden.

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Verlauf zum Energie- und Klimaschutzkonzept

Nachdem am 2. Februar 2016 der Startschuss zur Erstellung eines Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes (EKK) für die Stadt Plauen gefallen ist, fanden zwei weitere Workshops statt.

So wurden am 29. April 2016 im Rahmen des Tages der erneuerbaren Energien in der Stadt-Galerie die Bürgerinnen und Bürger zum Thema Klimaschutz informiert. Neben vielen Informationen zum EKK gab es für die Besucher ein Klimaglücksrad mit Preisen, einen Informationsstand sowie Plakate, auf denen Anregungen der Bürger zum Klimaschutz in Plauen gesammelt wurden.

Mehr als 100 Personen konnten in der Stadt-Galerie Plauen erreicht werden. In der Zeit von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr informierten Mittarbeiterinnen der Stadt Plauen sowie des beauftragten Leipziger Institut für Energie über Aktivitäten der Stadt Plauen in Punkto Klimaschutz und Energieeffizienz. Dabei wurden die Teilnehmenden auch über Energiespartipps für private Haushalte informiert.

Am 11. Mai 2016 wurde anschließend ein Workshop für die Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung in Plauen durchgeführt. Die Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung erarbeiteten ämterübergreifend weitere Ansätze für Energiesparmaßnahmen und Klimaschutzaktivitäten für die Stadt Plauen. Vertreterinnen aus nahezu allen Bereichen der Stadtverwaltung diskutierten gemeinsam Ansätze für ein energieeffizientes und klimagerechtes Handeln. Dabei wurden Maßnahmen für städtische Liegenschaften, in der Bauleitplanung, im Beschaffungswesen ebenso besprochen, wie die Möglichkeiten zur Finanzierung der Klimaschutzprojekte in Plauen.

Am 28. September 2016 fand ein weiterer Workshop statt. Die für Vertreter der Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Vermieterverbände und Immobilieneigentümer geplante Veranstaltung informierte über energieeffiziente und innovative Anlagentechnik für Heizung und Warmwasser unter dem Themenschwerpunkt klimafreundliche Wärmeversorgung.

Aber auch die lokale Wirtschaft sollte in die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Plauen einbezogen werden. Hierfür wurden Ende November mit Vertretern aus Gewerbe, Handel, Dienstleistung und Industrie in einem zusätzlichen Workshop Möglichkeiten diskutiert, wie lokale Unternehmen aktiv zum Klimaschutz und zur Energiewende beitragen können. Darüber hinaus wurde in der Veranstaltung u.a. zu Fördermöglichkeiten für ein energieeffizientes Handeln im Unternehmen informiert.

Bis Ende 2016 wurden gemeinsam mit allen Akteuren der Stadt, vor allem auch Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen der freien Wirtschaft, Möglichkeiten entwickelt, damit Plauen aktiv zum Klimaschutz und zur Energiewende beitragen kann. Die gemeinsam mit dem Projektteam sowie den Plauener Akteuren erarbeiteten Ergebnisse, wurden Ende 2016 der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Seitenanfang Nachdem im Jahr 2015 der Entschluss gefasst wurde, ein gesamtstädtisches Energie- und Klimaschutzkonzept (EKK) für die Stadt Plauen zu erstellen, fand am 2. Februar mit dem Auftakttreffen der beteiligten Akteure der Startschuss für den etwa 10 Monate andauernden Prozess statt. Plauen erhält diesbezüglich vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit eine Förderung zur Konzepterstellung.

Zur Auftaktveranstaltung trafen sich Vertreter des Stadtrates, der zuständigen Ämter, der jeweiligen Stadtwerke sowie das mit der Erstellung des EKK beauftragten Leipziger Instituts für Energie.
Die anwesenden Gäste, welche zukünftig auch als Projektteam die Erstellung des EKK begleiten werden, tauschten sich über erste Schritte und den weiteren Verlauf des Prozesses aus.

Abbildung: Zur Auftaktveranstaltung kamen verschiedene Akteure zusammen um  über Energieeffizienz und Klimaschutz zu diskutieren.

Abbildung: Zur Auftaktveranstaltung kamen verschiedene Akteure zusammen um über Energieeffizienz und Klimaschutz zu diskutieren.

Der Prozess zur Erstellung des Energie- und Klimaschutzkonzeptes ist in drei Phasen gegliedert. In einem ersten Schritt wird ermittelt, wieviel Energie in Plauen insgesamt verbraucht und welche Menge an Treibhausgasemissionen (besonders CO2) dadurch ausgestoßen wird (Energie- und THG-Bilanz). Danach werden aufgrund der erhobenen Daten mögliche Einsparpotentiale ermittelt. In Phase 3 werden geeignete Maßnahmen identifiziert, wie diese Einsparpotentiale bis 2030 realistisch genutzt werden können.

Auch Plauens Baubürgermeister Levente Sárközy äußerte sich positiv: "Plauen nimmt bereits seit vielen Jahren am "European Energy Award" teil und wurde mehrfach ausgezeichnet. Mit dem Energie- und Klimaschutzkonzept wollen wir einen weiteren Beitrag für den Klimaschutz und zur effektiveren Energienutzung leisten."

Bis Ende 2016 sollen gemeinsam mit allen Akteuren der Stadt, vor allem auch Bürgern und Unternehmen der freien Wirtschaft, Möglichkeiten entwickelt werden, wie Plauen aktiv zum Klimaschutz und zur Energiewende beitragen kann. Gerade im Hinblick auf Kosteneinsparungen stehen Aspekte der Energieeffizienz und Energieeinsparung sowie der Nutzung erneuerbarer Energien im Vordergrund.
Gefördert durch:
Gefördert durch: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit / Nationale Klimaschutz Initiative / Projektträger Jülich
Nationale Klimaschutzinitiative:

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

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Markus Löffler

Integrierte Stadtentwicklung

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