Hauptnavigation Sprachumschalter Suche Navigation Inhaltsbereich Metanavigation

Hauptmenü

Sprachumschalter

Sprache wechseln

Suche

Plauener Spitzenmuseum

Schönstes Kleid beim Wiener Opernball 2013 jetzt in Plauen zu sehen

Jürgen Fritzlar zeigt das exklusive Spitzenkleid (© Martin Reißmann)

Schönstes Kleid beim Wiener Opernball 2013 im Plauener Spitzenmuseum zu sehen.
Als einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum 30. Gründungsjubiläum des Plauener Spitzenmuseum am 18.06.2014 wertet der Vorstand des Förderverein Plauener Spitzenmuseum e.V. den Erwerb des exklusiven Kleides von Irene Luft, getragen von Franziska Knuppe auf dem Wiener Opernball am 7. Februar 2013, welches in den internationalen Medien viel gelobt und zum schönsten Kleid des Balls gewählt wurde.
Zeichnung des Plauener Spitzenmuseums

Seit seiner Eröffnung im Jahre 1984 präsentiert das einzige Spitzenmuseum Deutschlands im Wechsel Erzeugnisse einer einzigartigen Textilbranche und veranschaulicht deren historischen Wandel in Produktion und Gestaltung.

Die breite Produktpalette der Plauener Spitzen- und Stickereiindustrie fand zu allen Zeiten Interessenten und sorgte dafür, den Namen Plauens in die Welt zu tragen.
Handwerkliches Können und künstlerisches Gestaltungsvermögen garantieren für diesen Erfolg.

„Plauener Spitze“ ein Begriff, der auf all jene einen unwiderstehlichen Reiz ausübt, die einen ausgeprägten Sinn für exklusive Mode, Heimtextilien und edle Accessoires haben.

Plauener Spitzenmuseum

Seien Sie in unserem Plauener Spitzenmuseum recht herzlich willkommen! Wir möchten Ihre Aufmerksamkeit auf die vielen Kostbarkeiten der Ausstellung lenken und hoffen, dass unsere repräsentative Auswahl von historischen Spitzen und Stickereien ebenso wie Erzeugnisse aus aktuellen Kollektionen Ihnen Plauener Spitze näher bringt. Möge der Rundgang durch die architektonischen Räume des Museums dazu beitragen, Ihr Verständnis für ein seit über 100 Jahren weltbekanntes deutsches textiles Erzeugnis zu vertiefen und deutlich werden, dass die Geschichte der Plauener Spitze entscheidend die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der vogtländischen Region mit ihrer Metropole Plauen geprägt hat.

Plauener Spitzenmuseum

Im ersten Ausstellungsraum gehören neben handmaschinengestickten Plauener Spitzen wie Schals, Taschentuchecken und wertvollen Musterbüchern aus der Zeit um die Jahrhundertwende Handarbeiten in Form von Weißstickereien und Spitzeneffekten, Venise-Spitze in Nadeltechnik und Klöppelspitzen zu den besonders sehenswerten Exponaten. Kragen und Motive aus filigranen Ätzspitzen, Tüllspitzen, Tüll mit Ätzstickereien und Applikationen (bis ca. 1930) ergänzen die Vielfalt. Im zweiten Ausstellungsraum ist die Entstehung einer Spitzendecke (klassische Wickeldecke) dargestellt. Sie finden weiterhin eine über 80jährige Pantographenstickmaschine – Typ Kappel, einen Würker-Mehrkopfstickautomaten – Baujahr 1932 sowie weitere technische Gerätedetails der Spitzen- und Stickereiindustrie.

Motiv aus Plauener Spitze

Der liebevoll und meisterlich nach Originalbefund restaurierte Flur mit gotischen Netzrippengewölben, 1382 erstmals urkundlich erwähnt, stellt als architektonische Sehenswürdigkeit den denkmalgeschützten Rahmen der Exposition dar.

Wir wünschen Ihnen beim Rundgang durch das Museum viel Freude und Entspannung.

Plauener Spitzenmuseum

Weiterhin sollen wechselnde Ausstellungen Ihnen die Möglichkeit geben, Ihr kulturelles und wissenschaftliches Verständnis zu vertiefen und Sie zu dauernden Freunden unseres Museums zu machen. Gern bieten wir Ihnen in unseren Räumen Plauener Spitze zum Verkauf an.

Hat Ihnen der Besuch gefallen, empfehlen Sie uns weiter.

Museumsshop

Museumsshop
Im Museumsshop hält Rosalie Brandt klassische und moderne Plauener Spitze (R) zum Kauf bereit.
Seitenanfang
Plauener Spitzenmuseum

Ein besonderes Schmuckstück und besonders begehrtes Fotomotiv ist das Alte Rathaus aus dem Jahre 1382. Der vielbewunderte Renaissance-Giebel mit der Kunstuhr des Meisters Puhkaw aus der oberfränkischen Nachbarstadt Hof ziert seit 1548 eines der schönsten Rathäuser in Deutschland. Eine Seltenheit bei Rathausuhren ist die Viertelstundenuhr über der im Jahre 1784 angebrachten Sonnenuhr. Einen besonderen Blickfang bilden die sogenannten Stundenrufer an der Stundenuhr und die Löwen zu beiden Seiten der Mondphasenkugel.
Im Inneren befindet sich das Standesamt und das Plauener Spitzenmuseum.

Plauener Spitzen und Stickereien haben ihre Wurzeln in einer jahrhundertealten Tradition der Herstellung von Textilien in und um Plauen.

Plauen ist bereits im 15. und 16. Jahrhundert Zentrum des Tuchmacherhandwerks und der Baumwollweber. Der allmähliche Niedergang dieses Gewerbes führte auf der Suche nach einer neuen Möglichkeit existentieller Handarbeit zur Stickerei.

Die wichtigsten Stationen der Entwicklung der Spitzen- und Stickereiindustrie im Raum Plauen:

Plauener Spitze

Um 1780 Das Stickereigewerbe kommt im Vogtland in Form der sog. Ausnäharbeit oder Tambourstickerei auf. Kaufleute schicken feine ostindische Tuche nach Plauen, um sie dort besticken zu lassen.


Nach 1810 Die Plattstichstickerei initiiert durch Caroline Marie Wilhelmina Krause verbreitet sich.
1828 In Plauen und weiten Teilen des Vogtlandes beschäftigen sich bereits über 2.000 Menschen mit der Handstickerei. Die "Vogtländische Weißwarenindustrie" wird zu einer neuen Haupterwerbsquelle.
1830 beginnen in der Firma F. L. Böhler & Sohn, Plauen erste Versuche auf Handstickmaschinen, um die steigende Nachfrage nach bestickten Musselinen und Batisten besser befriedigen zu können.
1858 Die Plauener Firma Schnorr und Steinhäuser nimmt zwei funktionstüchtige Handstickmaschinen in Betrieb und leitet damit die industrielle Revolution für die Plauener Stickerei- und Weißwarenindustrie ein. Der Grundstein für eine neue Industrie, die Maschinenstickerei, ist gelegt.
1872 Das Produktionspotential ist in nur fünf Jahren explosionsartig gestiegen. Plauen zählt mittlerweile 239 Stickereibetriebe mit 907 Handstickmaschinen.
1881 Dem Kaufmann Theodor Bickel, Mitinhaber der Plauener Stickereifirma Mammen, gelingt als technologische Weltneuheit die Herstellung maschinengestickter Tüllspitze mit Plattstichen – Ausgangspunkt für die spätere Bezeichnung Plauener Spitze.
1883 In Plauen werden Schiffchenstickmaschinen aufgestellt.
1889 Die Plauener Ätzspitze oder auch Luftspitze tritt entscheidend hervor.
1900 Auf der Weltausstellung in Paris wird Plauener Spitze mit dem Grand Prix für das "Wunder der Plauener Musterung" ausgezeichnet.
1912 Plauener Spitze steht im Zenit ihrer Blütezeit. Insgesamt 16.000 Stickmaschinen stehen für sie im Einsatz. In Plauen leben 128.014 Einwohner.
Nach 1912 Eine modebedingte Nachfragekrise leitet auf lange Sicht den Niedergang der vogtländischen Spitzen- und Stickereiindustrie ein.
1913 stehen fast 40 % der Schiffchenstickmaschinen still.
Plauen hat 1923 die meisten Arbeitslosen aller deutschen Großstädte.
1935 sind in Plauen 277 gewerbliche Stickereifirmen tätig.
1945 Das Spitzen- und Stickereizentrum Plauen liegt zu vier Fünftel in Schutt und Asche. Vernichtet sind auch die meisten Stickereikapazitäten und Musterkollektionen.
Nach 1950 Die Spitzen- und Stickereiindustrie, zunächst bestehend aus privaten Industriebetrieben und Handwerksbetrieben, lebt von neuem auf.
1953 Mit der Gründung des VEB Plauener Spitze beginnt die Verstaatlichung auf dem Spitzen- und Stickereisektor.
1957 Handwerksbetriebe der Stickereibranche schließen sich zu Produktionsgenossenschaften des Handwerks zusammen.
1972 Staatlich verordnete Zwangsmaßnahmen schränken Privatinitiativen und genossenschaftliche Aktivitäten ein.
1982 Auf 1.400 Stickmaschinen produziert die Erzeugnisgruppe Spitzen und Stickereien im VEB Kombinat Deko Plauen. Die Erzeugnisse werden in über 40 Länder der Erde exportiert.
1984 Die Museale Abteilung Plauener Spitze wird eröffnet.
1990 Beginn der Umwandlung der volkseigenen Stickereiunternehmen in Kapitalgesellschaften. Der Prozess der Privatisierung und Reprivatisierung wird in Gang gesetzt. Ein Strukturwandel in großem Umfang beginnt.
April 1990 Der Branchenverband Plauener Spitze und Stickereien e. V. wird gegründet.
1994 Die Marke Plauener Spitze ® wird als geografische Herkunftsangabe weltweit geschützt.
1995 Der Prozess der Privatisierung in der Stickereibranche des Vogtlandes ist weitestgehend abgeschlossen.
2000 Investitionen in neueste Stickereitechnik erfolgen in größerem Umfang.
2005 Die Unternehmen befassen sich erstmals mit technischen Stickereien als Zukunftsmarkt.
2013 35 Familienbetriebe mit ca. 1.000 Beschäftigten verkörpern die Konsolidierung der Stickereibranche im Vogtland, dem Zentrum der Deutschen Stickereiindustrie.

Plauener Spitze ® ist auf den Märkten wieder gefragt.

Seitenanfang
Impressionen - 16. Mitgliederversammlung

Impressionen - 16. Mitgliederversammlung

Preis- und Gebührenordnung

Eintrittspreise
Erwachsene5,00 € p.P.
Gruppen ab 10 Personen4,00 € p.P.
Kinder, Schüler, Studenten1,00 € p.P.
Reiseleiter, Busfahrerfrei

Seitenfunktionen

Metanavigation

Plauener Spitzenmuseum
Kontakt
Telefonnummer
0 37 41 / 22 23 55
0 37 41 / 22 37 13
Faxnummer
0 37 41 / 28 11 92
Internetadresse
Internet
Besucheranschrift

Altmarkt, im Alten Rathaus
08523 Plauen

Öffnungszeiten
Montag
nach Vereinbarung
Dienstag
10.00 - 17.00 Uhr
Mittwoch
10.00 - 17.00 Uhr
Donnerstag
10.00 - 17.00 Uhr
Freitag
10.00 - 17.00 Uhr
Samstag
10.00 - 16.00 Uhr
Sonntag
10.00 - 16.00 Uhr
an Feiertagen geschlossen

Der Zugang von Rollstuhlfahrern
ist mit Hilfe möglich
Postanschrift

Postfach 10 02 77
08506 Plauen

Kartenausschnitt
zum Kartenausschnitt Zum Stadtplan