Abbruch der Industriebrache ehemals Zuckerwaren- und Drageefabrik Andreas Süppel - Karolastraße 57 |
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Städtebauliche Entwicklung:
Der Bereich zwischen Bahndamm und Karolastraße ist im Zielplan des InSEK`s der Stadt Plauen als Umstrukturierungsgebiet mit hohem Schrumpfungsanteil ausgewiesen. Die Fläche soll zugunsten der Verbesserung des Wohnumfeldes der angrenzenden Gründerzeitquartiere renaturiert werden. Entlang der Eisenbahnlinie, an welche die Brache grenzt, besteht die Absicht, einen durchgängigen Grünzug zu schaffen. Teile dieses Grünzuges (zwischen Oberen Bahnhof und Schillerbrücke) existieren bereits und eine weitere Vernetzung mit der Grünfläche des Goetheplatzes ist vorgesehen. Erholungsräume im unmittelbaren Wohnumfeld entstehen.
Der Gebäudekomplex steht seit fast 2 Jahrzehnten leer und zeigt deutliche Spuren von Vandalismus, Vermüllung und Verfall der Bausubstanz mit zum Teil stark einsturzgefährdeten Bauteilen. Unbebaute Flächen sind mit Buschwerk, Bäumen und sonstigem Bewuchs überwuchert.
Durch die Beseitigung der Brache und der Neugestaltung des Areals wird ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Umweltsituation geleistet. Das gesamte Areal wird durch den Abbruch in hohem Maße entsiegelt, neue Grünflächen entstehen.
Zuwendungen:
Für den Abbruch der Brache erhält die Stadt Plauen eine Zuwendung aus dem Europäischen Fonds
für regionale Entwicklung (EFRE), Vorhaben 5.2 – Revitalisierung von Industriebrachen und Konversationsflächen – lt. Operationellem Programm zur Strukturfondsperiode des Freistaates Sachsen 2007-2013 vom 04.05.2007 (Entscheidung der Kommission K(2007)3363 vom 05.07.2007).
Des Weiteren wird die Maßnahme durch Finanzhilfen des Bund-Länder-Programms „Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen“ (SEP) kofinanziert.


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