| Symbolischer Spatenstich für Industrie- und Gewerbegebiet Plauen - Oberlosa |
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Auftakt für fast 15 Millionen-Investition in Infrastruktur
Am 25. Oktober 2006 gegen 12.30 Uhr startete der Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, Christoph Habermann den Bagger, um gemeinsam mit Plauens
Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer und Regierungspräsident
Karl Noltze die erste große Schaufel Erde auszuheben und damit den "Startschuss" für die Erschließung des 30 Hektar umfassenden Industriegebietes Plauen - Oberlosa zu geben.
(Foto: Der symbolische erste Spatenstich)
Die Stadt Plauen investiert mehr als 4 Millionen Euro in die Erschließungsmaßnahme. Weitere 9,6 Millionen Euro steuern der Freistaat Sachsen und die Bundesrepublik Deutschland je zur Hälfte in Form von Fördermitteln für Infrastrukturmaßnahmen bei.
Das Industriegebiet Plauen - Oberlosa wird nunmehr der erste bedeutende Investitionsstandort an der A 72 für all jene sein, die von Bayern und Baden-Württemberg nach Sachsen kommen.
Diese öffentliche Investition ist die Basis für private Investitionen der nächsten Jahre. Auf diesem "Vorsorgestandort für überregional
bedeutsame Investitionen des produzierenden Gewerbes" wird sich
im ersten Schritt das Unternehmen Bozankaya GmbH ansiedeln.
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Als bedeutsamer Zulieferer des Plauener Unternehmens Neoplan Omnibus GmbH wird dort eine Fertigungsstätte für den Busgerippebau entstehen. Im ersten Schritt sollen 90 Arbeitsplätze neu geschaffen werden, so informierte Michael Schluch, ein Geschäftsführer des Unternehmens Bozankaya die ca. 100 Gäste der kleinen Feier.
Eine langjährige und gute Geschäftsverbindung zum Plauener Unternehmen Neoplan und deren positive Entwicklung führten schließlich zu einer erheblichen Produktionserweiterung, die die Neuinvestition in Plauen notwendig und sinnvoll erscheinen lässt. "Diese Entwicklung zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, den
ansässigen Plauener Unternehmen optimale Standortbedingungen
zu verschaffen", so der Plauener OB.
(Foto: Staatssekretär Christoph Habermann und Regierungspräsident Karl Noltze
werden von Baggerfahrer Mario Müller (v.l.) beim ersten "Spatenstich" unterstützt.)
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Staatssekretär Christoph Habermann überbrachte im Verlauf der kleinen Feier die Grüße von Ministerpräsident Prof. Georg Milbradt und Wirtschaftsminister Thomas Jurk.
Ralf Oberdorfer bedankte sich in seiner Rede ausdrücklich für die großartige Unterstützung, die der Stadt Plauen sowohl durch die Staatsregierung als auch im Besonderen durch das Regierungspräsidium Chemnitz gewährt wurde.
(Foto: OB Ralf Oberdorfer, Regierungspräsident Karl Noltze,
die Landtagsabgeordneten Enrico Bräunlich und Frank Heidan,
Bürgermeister Manfred Eberwein und Staatssekretär Christoph Habermann (v.l.)
freuen sich über den Baustart im Industriegebiet Oberlosa.)
Lange bevor die konkreten Planungen veröffentlicht wurden, hatte sich die Stadt Plauen den Zugriff auf die benötigten Flächen durch Optionsverträge gesichert. Der fertige Bebauungsplan und die Verfügbarkeit der Grundstücke waren die Voraussetzung für die nun kurzfristig erforderliche Umsetzung der Erschließungsmaßnahmen. "Ein vorausschauendes Handeln, das sich nun auszahlt", freute sich das Plauener Stadtoberhaupt.
Bereits im August des Jahres war der erste Grundstückskaufvertrag für das neue Industrie- und Gewerbegebiet am Stadtrand von Plauen unterzeichnet worden. Zwei weitere Grundstücke sind notariell optioniert. In einer Sondersitzung hat der Plauener Stadtrat am 13. September 2006 die entsprechenden Beschlüsse gefasst. Die Bebauung des ersten Grundstückes soll nun 2007 beginnen.
Die ersten Aufträge sind inzwischen ebenfalls bereits vergeben. Mit der Firma Baumann Bauunternehmen erhielt ein Plauener Unternehmen für Geländeregulierung und Innere Erschließung
den Zuschlag, eine Arbeitsgemeinschaft der beiden vogtländischen Baufirmen
VSTR und UTR wird die Äußere Erschließung realisieren. Damit blieben die ersten Aufträge trotz notwendiger europaweiter Ausschreibung allesamt in der Region. Mit der Bauüberwachung
wurde die Chemnitzer Firma WGS beauftragt, die auch in Plauen eine Niederlassung hat.
(Fotoquelle: Medienbüro BrandAktuell)
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