| Richtfest in der Plauener Festhalle |
 |
 |

am Donnerstag, dem 21. Dezember 2006
Einmal mehr in diesem Jahr hatte Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer am Donnerstag, dem 21.12.2006, zum Richtfest eingeladen, nunmehr in die Plauener Festhalle.
Nach dem Umbau und der Sanierung unter Federführung des städtischen Eigenbetriebes Gebäude- und Anlagenverwaltung der Stadt Plauen wird die Festhalle bis zum Sommer des kommenden Jahres größer und schöner werden.
(Foto: Da es kein Dachgebälk für den letzten Nagel im künftigen Anbau an Plauens Kulturtempel aus Stahl, Glas und Beton gibt, bohren Festhallen-Chefin Elke Fickert und OB Ralf Oberdorfer symbolisch das Loch für den letzten Dübel)
Begonnen wurde mit dem Bau am 1. Juni 2006. Zunächst mussten Heizungs-, Sanitär- und Elektroanlagen im Bereich des Foyers, der Toiletten, Kasse und den darunter liegenden Räumen demontiert und abgebrochen werden. Weiterhin wurden die Theumaer Natursteine an der Fassade entfernt, da diese wieder verwendet werden sollen. Derzeit werden die Deckenträger des kleinen Saales sowie die Stahlkonstruktion des Foyers montiert. Durch Metallfachleute für Fassadengestaltung wird die Fassade des künftigen kleinen Saals und der Windfang gestaltet. Im Januar 2007 soll dann mit dem Bau der Fassade begonnen werden. Weiterhin wird die neue Festhalle künftig über einen Aufzug verfügen. Im weiteren Baufortgang erfolgen die Flachdachanbindung, -dämmung sowie Dachklempnerarbeiten.
Beim Innenausbau sind Wände, Decken und Brandschutzverkleidungen einzubauen. Erst danach kann der Akustikbau für die Festhalle erfolgen. Der Fußboden soll mit Terrazzo, Fliesen- und den vorher ausgebauten Theumaer Natursteinen belegt werden. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die Außenanlage gestaltet und die Festhalle erhält eine neue Bestuhlung.
"Bis alles fertig ist, gibt es noch sehr viel zu tun! Aber nach der Fertigstellung wird Plauen über eine moderne Stadthalle verfügen, die dann auch flexibler für Veranstaltungen nutzbar ist",
so Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer während des Richtfestes.
Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf zirka 3,4 Millionen Euro und werden zu 80 Prozent durch den Kulturraum Vogtland gefördert. Bis jetzt wurden insgesamt Bauleistungen in Höhe von
2,22 Millionen Euro beauftragt.
Richtspruch gehalten vom Vorarbeiter Matthias Schöne
von der Firma MBM Metallbau Dresden GmbH
Froh versammelte Richtfestgäste, wir grüßen Euch auf’s allerbeste.
Nach harten, arbeitsreichen Tagen grüßt stolz der Richtbaum nun ins Land
und stolz ich dieses Gebäude nach altem Brauch nun weihen kann.
Dem guten Geist, der wahr und weisend sich stets zur Jugend gern gesellt,
erstand hier dieser Bau zu Ehren, - betreuend eine junge Welt.
Wem diese Tore weit sich öffnen, der lässt des Tages Lärm zurück-
und alles, was ihm quer gegangen, denn nun erheitert sich sein Blick.
Hier ist der Ort der heit’ren Laune, hier klingt manch Lied aus frohem Mund
und munter soll ein sorglos Lachen bereichern manche schöne Stund’.
Dass dieser Bau überhaupt entstand, dankt den Architekten, der Bauherrschaft,
den Helfern und Spendern allesamt.
Stolz und froh ist jeder heute, der tüchtig mit am Werk gebaut.
Es waren wack’re Handwerksleute, die fest auf ihre Kunst vertraut.
Denen allen ein dreifach Hoch, sie leben hoch, hoch, hoch!
Der Herrgott mag den Spruch vollenden und diesem Haus den Segen spenden,
es möge viele Jahre stehen und schöne Veranstaltungen sehen.
Dass sich erfülle dieser Segen - nehm ich das Glas und trink es leer.
Nun ist das Glas wohl ausgeleert und weiter für mich nichts mehr wert,
drum werf’ ich es zu Boden nieder - zerschmettert braucht es keiner wieder;
doch Scherben bedeuten Glück und Segen der Bauherrschaft auf allen Wegen!
|
| |
|