| Der Zigeunerbaron - Operette in drei Akten von Johann Strauß |
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Open-Air-Spektakel auf der Freilichtbühne Parktheather
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Termine:
07., 09., 11., 16., 19., 21. und 22. Juli, jeweils 20.00 Uhr
In zweijähriger Arbeit schuf Johann Strauß, der Komponist der
k.-und-k.-Monarchie, das Werk, das neben der "Fledermaus" sein größter Bühnenerfolg wurde. Der ungewöhnlich lange Schaffensprozeß war unter anderem dadurch gekennzeichnet, daß lange Zeit nicht klar war, ob "Der Zigeunerbaron" nun eine Spieloper oder eine Operette werden sollte. So blieb dem stimmungsvollen Werk mit seiner anspruchsvollen Musik bei aller vordergründig erscheinenden Zeichnung des ungarischen Milieus mehr als ein
Hauch von Ernsthaftigkeit und Romantik erhalten.
Erzählt wird die abenteuerliche Geschichte des Sohnes eines ehemals vertriebenen Schloßbesitzers in Ungarn, der die ganze Welt durchreist hat und nun an den Ort seiner Kindheit zurückkehrt, um sein rechtmäßiges Eigentum im Zuge einer allgemeinen Amnestie zurückzubekommen: Sándor Bárinkay ist sicherlich eine der schillerndsten Figuren in der Operettenliteratur.
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In seiner Abwesenheit hat sich der Schweinezüchter Zsupán an seinem Land bereichert und beobachtet die Heimkehr des Verbannten mit Argwohn. Der legt sich erst, als Bárinkay um die Hand seiner Tochter Arsena anhält. Arsena aber, die heimlich Ottokar, den Sohn ihrer Erzieherin liebt, weicht dem Werben aus, indem sie hochmütig verlangt, ihr künftiger Gatte müsse mindestens ein Baron sein. So zieht sich Bárinkay enttäuscht zurück und findet Trost bei den Zigeunern am Platze, die ihn zum "Baron" ernennen. Die schöne Zigeunerin Saffi verliebt sich leidenschaftlich in ihn. Und auch er ist ihr zugeneigt. Als soeben gekürter Zigeunerbaron ertappt er Arsena bei einem Tête-à-tête mit Ottokar. Empört über den angeblichen Verrat erklärt Bárinkay, Saffi sei seine Braut. Da deckt Czipra, die alte Zigeunerin, ein Geheimnis auf: Saffi sei nicht ihre eigene Tochter, sondern in Wahrheit ein Fürstenkind. Sie habe das Mädchen zu sich genommen, als ihr Vater, der Pascha von Temesvar, aus dem Lande vertrieben wurde. Bárinkay, der Saffi wirklich liebt, hält sich ihrer für unwürdig und beschließt als Husar in den Krieg zu ziehen. Saffi bangt: Wird er wiederkommen?
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