Leben in Plauen
Unternehmer in Plauen
Gast in Plauen
Behördenwegweiser/Amt24
Stadtkonzept 2022
Informationen zur Stadt
Die Stadtverwaltung
Gesundh/Sozial/Familie
Bildung
Freizeit
Bauen/Wohnen/Umwelt
Verkehr
Stadtkonzept 2022
Stadtmarketing Plauen
Grußkarten
Kunst und Kultur
Kinder und Jugend
Sport
Vereine
Religion
Einkaufen im Zentrum
Sehenswürdigkeiten
Broschüre Stadterlebnis
"Wer wird Vogtländär"
Veranstaltungsstätten
Galerien
Museen
Kunstverein Plauen
Sonstige Einrichtungen
Sommerakademie
Euregioakademie
Vogtlandmuseum
Spitzenmuseum
Schaustickerei
Besucherbergwerk
Plauener Druckstube
Vogtlandmuseum, Museum, Plauen
Vogtlandmuseum Plauen




    Ausstellungen        Veranstaltungen

Einrichtung des Kulturbetriebes der Stadt Plauen
Als regional bedeutsame Einrichtung gefördert durch den
Kulturraum Vogtland

Anschrift
Nobelstraße 9 - 13
08523 Plauen
Tel.: + 49 37 41 / 2 91 - 24 10
Fax: + 49 37 41 / 2 91 - 3 24 10
E-Mail: Vogtlandmuseum Plauen

Öffnungszeiten:
Montag geschlossen
Dienstag bis Sonntag und feiertags 11.00 Uhr - 17.00 Uhr


Erich-Ohser-Haus – Galerie e.o. plauen und Archiv

Nobelstraße 7
08523 Plauen
Tel.: + 49 37 41 / 2 91 - 23 44
Fax: + 49 37 41 / 2 91 - 3 23 44










Außenstelle:
Hermann - Vogel - Haus
Burgsteinstr. 5
08538 Krebes
Tel.: + 49 3 74 33 / 59 02



Öffnungszeiten:
April - Oktober
Donnerstag - Sonntag:
10.00 Uhr - 12.00 Uhr und 13.00 Uhr - 16.30 Uhr
oder nach Absprache

Termine außerhalb der regulären Öffnungszeiten sind nach Absprache möglich.



Geschichtliches
Das Museum geht auf die 1912 vereinigten Sammlungen des 1873 gegründeten Altertumsvereins und die seit 1894 bestehende Museumsgesellschaft zurück. 1923 wurde es in architektonisch wertvollen, vorwiegend zwischen 1787 und 1799 erbauten Häusern vermögender Baumwollwarenhändler eröffnet und entfaltete eine reiche Sammlungstätigkeit und Öffentlichkeitsarbeit. Damit wurde es zu einem der bedeutendsten Regionalmuseen in Mitteldeutschland. Nach teilweisen Zerstörungen und Verlusten am Ende des 2. Weltkrieges konnte es besonders seit den 50er Jahren erneut große öffentliche Ausstrahlung entwickeln. Seit Beginn der 90er Jahre befindet sich das Haus in einer umfangreichen und langwierigen baulichen Rekonstruktion und Restauration, die in einigen Jahren abgeschlossen sein wird. Die Zahl der Ausstellungsräume unterliegt daher noch Beschränkungen.
1988 eröffnete in der Feierhalle des Jüdischen Friedhofs eine Gedenkstätte mit einer Dauerausstellung.
1997 wurde im ehemaligen Wohnhaus des Künstlers Hermann Vogel in Krebes nach aufwendigen Arbeiten an Haus und Garten eine Memorialstätte eingeweiht. Sie war schon einmal 1952 durch das Museum eingerichtet worden, musste jedoch nach der verschärften Grenzabriegelung der DDR 1961 geschlossen werden.



Ständige Ausstellungen
Die Ausstellungen werden im Zusammenhang mit dem Fortgang der Bau- und Restaurierungsarbeiten im Hause erweitert.

Derzeit sind zu sehen:

Festsaal von 1787 - 1789
Der Festsaal im Haus Nobelstraße Nr. 11 entstand in den Jahren 1787 bis 1789 im frühklassizistischen Stil Louis seize (Louis XVI), in Deutschland auch als Zopfstil bezeichnet. Mit Motiven aus Landwirtschaft, Gartenbau und Jagd werden in 12 Wandreliefs die Monate dargestellt.
Der Festsaal, mit seiner reichen Ausschmückung eines Schlosses würdig, symbolisiert das gewachsene Selbstbewusstsein des Plauener Bürgertums.


Heiraten in Plauen - unzählige Möglichkeiten

Klassizistische Stilzimmer
Die 1787 - 89 entstandenen „Stilzimmer“ repräsentieren in eindrucksvoller Weise früh-klassizistische Wohnarchitektur des Bürgertums um 1800 in Westsachsen. Wie im gleichzeitig entstandenen Festsaal erhielten sich künstlerisch wertvolle Stukkaturen von unbekannten Meistern aus dieser Zeit. Bauherr und erster Bewohner war der Baumwollwarenhändler Johann Christian Baumgärtel. Zwei Figurenöfen mit Nachbildungen antiker Skulpturen wurden bereits bei der Einrichtung des Museums 1923 in den Nischen aufgestellt. Diese hatten ursprünglich zur klassizistischen Ausstattung des 1919 abgebrochenen Schlosses (Plauen-) Reusa gehört.

Bauernstuben
Im ersten Stock des Museum sind 3 Räume der bäuerlichen Lebensweise gewidmet.
Schon zur Eröffnung des Museums im Jahre 1923 wurden die sogenannten „Bauernstuben“ eingerichtet.
Die ausgestellten Möbel entstanden zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert. Typisch für die Einrichtung des Bauernhauses waren Bett, Kleiderschrank, Truhe, Wiege und Brotschrank. Ergänzt wird das Interieur durch verschiedene Haushaltgegenstände.

Die Kupferküche
In der Kupferküche werden die schönsten Stücke aus der Kupfersammlung des Museums präsentiert. Diese formschönen Geräte, vor allem von einheimischen Kupferschmieden gefertigt, stammen aus dem 18./19. Jahrhundert.
Durch seine guten Gebrauchseigenschaften wie seine dekorative Wirkung spielte Kupfergeschirr über die Jahrhunderte hinweg eine wichtige Rolle im Haushalt.

Vogtländische Malerei
In dem nach Kriegszerstörungen bis 1997 komplett neu aufgebauten Westflügel des Museums wird in einem großen Saal im Rahmen der Ständigen Ausstellung „Vogtländische Malerei aus 100 Jahren“ gezeigt.
Anhand zahlreicher Gemälde wird ein repräsentativer Überblick über das Schaffen mit der Region verbundener Künstler vom Ende des 19. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts gegeben.

Ur- und Frühgeschichte
Bereits 1999, während der noch fortlaufenden Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten, wurde der 1. Abschnitt der ständigen Ausstellung eröffnet.
Dem Besucher wird in den drei Ausstellungsräumen ein Einblick in die Ur- und Frühgeschichte des Vogtlandes vermittelt.
Die Urgeschichte dokumentieren vor allem prähistorische Tierknochen, bronzezeitliche Ausgrabungsfunde und ein laténezeitliches Hügelgrab. Alle Funde und Darstellungen stammen aus dem Vogtland.
Die frühgeschichtliche Entwicklung beginnt mit der slawischen Besiedlung des Dobnagaues und endet mit der Stadtwerdung von Plauen, dem Mittelalter.






Die Waffen - und Militariasammlung des
Vogtlandmuseums Plauen

Der im Vogtlandmuseum bewahrte Fundus an Waffen und Militaria umfasst nahezu 2000 Objekte und gehört damit zu den bedeutendsten militärgeschichtlichen Kollektionen im Freistaat Sachsen überhaupt. Zu der Sammlung zählen mehere Hundert Handfeuerwaffen, etwa ebenso viele Hieb-, Stich- und Stangenwaffen, wertvolle Uniformen sowie militärische Kopfbedeckungen, soldatische Ausrüstungs- und Erinnerungsstücke u.a.m.
Dabei enthält diese spezielle Kollektion des Museums Sachzeugen verschiedenster Epochen, angefangen von der mittelalterlichen Hakenbüchse , über den Galadegen eines Höflings aus der Zeit des Rokoko bis hin zur Uniform der Kampfgruppen der DDR.
Viele Exponate haben einen geschichtlichen Bezug zur Stadt Plauen oder zum Vogtland schlechthin. Im Fundus sind vorrangig Sachsen, die einstigen reußischen Fürstentümer, aber auch Bayern, Preußen, Frankreich und Österreich mit Waffen und Militaria vertreten.


Sammlungen
- Eisen / Kupfer / Messing
- Gesteine
- Glas
- Gemälde / Grafik / Zeichnungen
- Herrmann-Vogel-Sammlung
- Julius-Mosen-Sammlung
- Keramik / Porzellan
- Malerei / Skulpturen
- Möbel
- Numismatik
- Textilien
- Volkskunde
- Zinn

Historische Räume
mit restauriertem Parkett und Wandflächen wurden 2002 fertiggestellt und bieten seitdem Platz für weitere Sonderausstellungen.
Das Parkett wurde nach alten Vorlagen aus den Jahren 1789 und 1858 vom Tischler Schöpf gefertigt.
Den neuen Parkettfußboden schuf die Firma Egon Ungethüm aus Kottengrün.
Die historische Wandbemalung restaurierte die Werkstatt von Sonnhild Müller aus Plauen.



Sonderausstellungen im Vogtlandmuseum Plauen

12.05.2012 bis 28.10.2012
Napoleon, Plauen und das Jahr 1812

01.12.2012 bis 15.01.2013:
Weihnachtsausstellung "Mein Teddybär"

ganzjährig Dauerausstellung:
Festsaal, Stilzimmer, Napoleonzimmer, Bauernstuben, Kupferküche und vogtländische Malerei

Änderungen vorbehalten!Seitenanfang



Veranstaltungen im Vogtlandmuseum Plauen

12.05.2012
Eröffnung der Sonderausstellung: Napoleon, Plauen und das Jahr 1812

01.12.2012
Eröffnung der Weihnachtsausstellung "Mein Teddybär"

Änderungen vorbehalten!Seitenanfang