Inhalt
Datum: 15.09.2023

Die Fabrik der Fäden - Historisches in der Gegenwart entdecken

Neben großen Räumen mit imposanten Ausstellungsstücken gibt es auch immer wieder kleine Besonderheiten in der Fabrik der Fäden zu entdecken. Dazu gehört auch ein Glaskasten, der im wahrsten Sinne des Wortes herausragend ist:

Mit dem Bauprojekt von Gössel vor rund 200 Jahren sollten die Spinnerei und die Walkmühle durch ein weiteres Gebäude technisch-architektonisch verbunden werden. Die Spinnmaschinen sollten vom Wasserrad der Walkmühle, die am gleichen Mühlgrabenufer lag, angetrieben werden.

In der heutigen Fabrik der Fäden wird etwas versteckt an die damalige Nutzung des Gebäudes erinnert. Aus dem Altbau ragt ein Glaskasten heraus. An dieser Stelle führten Treppen in den Bach, damit die damaligen Arbeiter dort die gebleichten Stoffe auswaschen konnten. Dieses kleine Highlight stellt den Bezug der heutigen Fabrik der Fäden mit der Geschichte dieses Standorts her.

Von außen ist der Glaskasten, hinter Bäumen versteckt, bereits jetzt zu sehen. Ab dem 12. November kann dieser dann auch von innen besichtigt werden – dann wird die Fabrik der Fäden offiziell eröffnet.

Alle Informationen zur Fabrik der Fäden gibt es unter www.fabrik-der-faeden.de 

Kosten und Föderung

Die Gesamtbaukosten betragen aktuell 11.5 Mio Euro davon wurden bisher 6,2 Mio Euro Zuwendungen über das Programm Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE ISE) bewilligt.

Zusätzlich werden über das Bund-Länderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ 770.000 Euro , die Hans-Leopold-Hartensteinstiftung in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 400.000 Euro, das Landesamt für Denkmalpflege des Freistaates Sachsen 30.258 Euro und über PMO (Vermögen der Parteien und der ihnen verbundenen Massenorganisatoren der ehemaligen DDR) 725.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Weitere Finanzhilfen sind beantragt.