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Datum: 27.10.2023

Die Fabrik der Fäden - »brennende Kerzen« im Außengelände

Nachdem die Bauarbeiten im Inneren des Weisbachschen Hauses abgeschlossen sind, wurde nun auch das Außengelände fertiggestellt. An der Nordseite des Weisbachschen Gartens, der direkt vor der Fabrik der Fäden liegt, wurde ein neuer Zaun montiert. Der rund 72 Meter lange Zaun wurde nach historischem Vorbild aus beschichtetem Winkelstahl beziehungsweise aus Zaunlatten in der Machart „Brennende Kerze“ errichtet. Weiterhin wurden zwei zweiflüglige Tore eingebaut. In dem Garten selbst wurde ein Eingangsbereich mit zwei Bänken angelegt.

Im gesamten Umfeld des Weisbachschen Hauses wurden mehrere Maßnahmen zur Aufwertung des Areals umgesetzt. Der Parkplatz in der Böhlerstraße bietet Platz für 84 PKWs. Außerdem gibt es eine Buswendeschleife. Weiterhin wurde eine Abstellmöglichkeit für Fahrräder direkt am Radweg eingerichtet. Die Pflanzungen dort erfolgten im Oktober.

Die Böhlerstraße wurde mit einer rund 595 Quadratmeter großen Asphaltbefestigung erneuert. Die Einfassung der Straßenränder erfolgte mit Berliner Bordsteinen. Der Belag der Gehwegbereiche wurde ebenfalls erneuert. Direkt vor dem Weisbachschen Garten wurde eine Bushaltestelle eingerichtet.

Die Bleichstraße wurde mit rund 235 Quadratmetern Granitgroßpflaster, 93 Quadratmetern Granitgehwegplatten und 55 Quadratmetern anderen Granitpflastern ausgebaut. Die Bleichstraße und der Einmündungsbereich in die Böhlerstraße sind als verkehrsberuhigte Zone angelegt.

Am 12. November öffnet die Fabrik der Fäden im Weisbachschen Haus ihre Türen für die Öffentlichkeit. Auf drei Etagen können Besucher dann die interaktive Ausstellung zur Textilindustrie erleben.

Alle Informationen gibt es unter www.fabrik-der-faeden.de und für Medienvertreter unter www.plauen.de/fdfmedien

Bild vergrößern: Zaun um den Hempelschen Garten
Zaun um den Hempelschen Garten


Kosten und Föderung

Die Gesamtbaukosten betragen aktuell 11.5 Mio Euro davon wurden bisher 6,2 Mio Euro Zuwendungen über das Programm Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE ISE) bewilligt.

Zusätzlich werden über das Bund-Länderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ 770.000 Euro , die Hans-Leopold-Hartensteinstiftung in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 400.000 Euro, das Landesamt für Denkmalpflege des Freistaates Sachsen 30.258 Euro und über PMO (Vermögen der Parteien und der ihnen verbundenen Massenorganisatoren der ehemaligen DDR) 725.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Weitere Finanzhilfen sind beantragt.