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Datum: 09.07.2021

Weisbachsches Haus: Bürger beteiligen sich an Namenssuche

Am 1. Mai 2021 startete die Stadt Plauen einen Wettbewerb für Fachbüros in ganz Deutschland um eine ansprechende, spannende und interessante Bezeichnung für das künftige Museum im Weisbachschen Haus in Plauen zu finden. Alle eingegangenen Einreichungen wurden dann im Juni von einem ersten Fachgremium aus Experten der Tourismus-, Marketing- und Museumsbranche ausgewertet.

Von allen Vorschlägen hat das erste Gremium die besten fünf bestimmt, welche vom 12. Juli bis 8. August für die Plauener über das Onlineportal der Stadt zur Abstimmung stehen. Neben dem kombinierten Onlinevotum der Bürger haben auch jede Fraktion des Stadtrats, die beiden Bürgermeister und der Fachdirektor des Vogtlandmuseums noch eine Stimme in dieser finalen Runde. Der Gewinner des Wettbewerbs wird Ende August veröffentlicht und muss dann noch in der Stadtratssitzung im September offiziell beschlossen werden.

Die Top 5 der ersten Runde lauten:

  • Spitzenwelten Plauen
  • MoLa – Museum of Lace
  • Welt der Spitze
  • Erlebnismuseum Spitzen-Welt
  • Fabrik der Fäden
Bild vergrößern: Fabrik der Fäden im Weisbachschen Haus Plauen
Fabrik der Fäden im Weisbachschen Haus Plauen


Kosten und Föderung

Die Gesamtbaukosten betragen aktuell 11.5 Mio Euro davon wurden bisher 6,2 Mio Euro Zuwendungen über das Programm Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE ISE) bewilligt.

Zusätzlich werden über das Bund-Länderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ 770.000 Euro , die Hans-Leopold-Hartensteinstiftung in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 400.000 Euro, das Landesamt für Denkmalpflege des Freistaates Sachsen 30.258 Euro und über PMO (Vermögen der Parteien und der ihnen verbundenen Massenorganisatoren der ehemaligen DDR) 725.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Weitere Finanzhilfen sind beantragt.