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Datum: 15.07.2021

Stadtrat beschließt:

Bau Dreifeldsporthalle und Freiflächengestaltung am Lessing-Gymnasium

Die geplante Sporthalle mit ihren 2000 Sitzplätzen wird die größte Sporthalle im vogtlandkreis werden und ist ein Einzelvorhaben im Rahmen des Modellvorhabens »ZUKUNFT LEBEN im Plauener Süden«.

Die Sportfläche kann durch Trennvorhänge in 3, ca. 15x 27 m große Felder für den Schulsport und den Trainingsbetrieb unterteilt werden. Die mobilen Tribünen für ca. 500 Zuschauer stehen bei Wettkämpfen mit geringerer Zuschaueranzahl zur Verfügung. Die festen Tribünen im 1. und 2. Obergeschoss sollen bei größerem Zuschauerinteresse genutzt werden. Diese Bereiche sind ansonsten mit Trennvorhängen sowohl optisch als auch thermisch von der eigentlichen Sportfläche getrennt und sollen auch beispielsweise für Schulungsveranstaltungen multifunktional genutzt werden. Für den alpinen Klettersport wird ein Kletterturm vorgesehen, der sich über alle Geschosse erstreckt und das Klettern bis in eine Höhe von 11m zulässt.

Bild vergrößern: Südansicht SporthalleLessing Gymnasium ARGE Fugmann Architekten GmbH - Bauplanung Plauen GmbH
Südansicht Sporthalle Lessing Gymnasium

Die Halle erhält eine Fußbodenheizung sowie eine mechanische Belüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Auf dem Flachdach werden Photovoltaikelemente angeordnet. Die Beheizung soll über ein elektrisch geführtes Blockheizkraftwerk und einen Gas-Brennwertkessel erfolgen. Auf geringe Verbrauchskosten und energetische Nachhaltigkeit wird besonderes Augenmerk gelegt. Parkstellflächen werden in Richtung Reißiger Straße errichtet, weitere sind insbesondere zu Wettkämpfen am Wochenende auf der Schlachthofstraße vorhanden.

Außerhalb der Wettkampfzeiten sollen Teile der Außenanlagen der Sporthalle mit einer Laufstrecke, einer multifunktionalen Outdoor-Spielfläche und Bewegungselementen zur sportlichen Betätigung genutzt werden. In Abhängigkeit von der Bearbeitungsdauer des Fördermittelantrages wird frühestens im Frühjahr 2022 ein Baubeginn möglich sein. Die Bauzeit wird voraussichtlich ca. 2 Jahre betragen.

Plauen ist eine von sechs Modellkommunen bundesweit. Die Stadt erhält für das Modellprojekt Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 45 Millionen Euro (25 Millionen Euro vom Bund, 20 Millionen Euro vom Land), 5 Millionen Euro ergänzt die Stadt als Eigenanteil.