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Pilotprojekt zur Digitalisierung eines Quartiers

Ziel

Die Breitbandversorgung wurde im Bereich Plauen Süd-Ost im Jahr 2017 durch die Stadtwerke-Strom Plauen mit bis zu 100 Mbit/s ausgebaut. Weiterhin wurden die Wohnblöcke im Mammengebiet von der Firma Pyur mit bis zu 400 Mbit/s ausgebaut. Sowohl im Fördergebiet als auch im gesamten Stadtgebiet gibt es trotzdem Defizite in der digitalen Vernetzung. Derzeit erarbeitet die Stadt Plauen ein Konzept einer Digitalagenda.

Mit einer vorangestellten breiten Öffentlichkeitsbeteiligung, der Zusammenarbeit mit AWG und WBG und allen sozialen Einrichtungen vor Ort soll die Erstellung eines Digitalisierungskonzeptes für den Stadtteil Ostvorstadt die Grundlage für die Umsetzung einzelner Vorhaben bilden. Hierbei werden Themen wie z. B. smarte Ausstattung des Wohngebietes bzw. der Wohnungen, die Erprobung telemedizinischer Angebote, digitale Gebäudenavigation, digitale Kommunikation sowie die Vernetzung mit neuen Mobilitätsangeboten enthalten sein.

Bausteine

  • Digitalisierungskonzept Fördergebiet mit Vertiefung im Stadtteil Ostvorstadt
  • Umsetzungsmaßnahmen gemäß Konzept im Stadtteil Ostvorstadt (z. B. smarte Beleuchtung, Angebot Telemedizin, digitale Vernetzung des Gebietes, Erprobung smartes Wohnen)

Projektstand

Das Projekt befindet sich in der Konzeptphase.  Im Zusammenhang mit dem Einzelvorhaben 1 und 6 wird dies auch in der Planungswerkstatt eine Rolle spielen.

geplante Umsetzung

  • Planung Konzeption 2023
  • Umsetzung Konzeption 2024 - 2026

geplante Kosten

  • ca. 1,1 Mio Euro

Kosten und Förderung

Der Deutsche Bundestag hat Plauen für die Teilnahme an einem Programm zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung ausgewählt. Das Modellvorhaben wird deutschlandweit in sieben Kommunen – Hamburg, Saarbrücken, Rostock, Erfurt, Plauen, Coswig und Duisburg – umgesetzt.

Das Projekt „Zukunft Leben im Plauener Süden“ ist ein Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung, gefördert mit Mitteln des Bundes im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik sowie mit Mitteln der Städtebauförderung des Freistaates Sachsen.