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Projekte im Hort der Grundschule »Karl Marx«:

Sozialpädagogische Begleitung und Beratung von Kindern/ Schülern und deren Eltern

Ziel  des  Vorhabens  ist  es,  durch  individuelle  niederschwellige  Hilfestellung  auf  die  Bedarfe  der  Kinder  der Grundschule und des Hortes „Karl Marx“ und deren Familien einzugehen.  

Es  soll  neben  informellen  Beratungen  in  erster  Linie  soziale  Gruppenangebote  und  Projekte  für  die  Kinder geben, die der Stärkung der Persönlichkeit, der sozialen und interkulturellen Kompetenzen und der Förderung des Miteinanders in Schule und Hort dienen sollen. 

Als erstes Angebot  wird dafür  in der Zeit bis  zu den  Weihnachtsferien 2018 das Projekt „Feiern alle Kinder Weihnachten?“  durchgeführt.  Hier  können  interessierte  Kinder  herausfinden  und  aus  eigener  Erfahrung einbringen,  wie  in  anderen  Ländern  Weihnachten  gefeiert  wird  bzw.  ob  es  eventuell  ein  anderes  wichtiges Fest für die Menschen in diesem Land gibt.   Die Kinder sollen hier für die geografischen und religiösen Hintergründe von Festen und Bräuchen sensibilisiert werden. Da an der Schule sehr viele Kinder mit der unterschiedlichsten geografischen Herkunft lernen, wird das Projekt in 5 Projektgruppen durchgeführt, die verschiedene Regionen der Welt betrachten.  Am  Ende  des  Jahres  werden  die  Ergebnisse  der  Projektgruppen  zur  gemeinsamen  Hortweihnachtsfeier präsentiert und von Mitmach-Stationen für alle Kinder umrahmt. Es ist u.a. geplant, für jede Region, welche in den Projektgruppen erarbeitet wurde, ein eigenes Zimmer zu gestalten, in welchem das jeweilige Fest für die  anderen  Kinder  erlebbar  gemacht  wird,  z.B.  durch  eine  typische  Festtafel,  Festkleidung  und  Musik.  Mit Unterstützung der Eltern soll es weiterhin eine „Plätzchenbar“ mit Keksen aus aller Welt geben. 

Nach den Winterferien 2019 soll ein längerfristiges Projekt zum  Aufbau und zur Etablierung einer Konfliktlösungsgruppe  an  der  Schule  starten.  Hier  werden  bei  den  teilnehmenden  Kindern  die  sozialen Kompetenzen  gestärkt,  welche  sie  zur  Vermittlung  in  Konflikten  und  zur  Findung  von  friedlichen  Lösungen benötigen  und  durch  welche  auch  die  eigene  Konfliktfähigkeit  gestärkt  wird. Darüber  hinaus  dient  das Vorhandensein einer solchen Konfliktlösungsgruppe der Gewaltprävention und kann das Schulklima verbessern. Um aktuelle Themen in den Klassen bzw. Hortgruppen aufzugreifen und zeitnah pädagogisch zu bearbeiten, können  während des gesamten Projektzeitraumes einzelne soziale Gruppenstunden bedarfsgerecht  in den Klassen/  Hortgruppen  durchgeführt  werden.  Hierfür  wurde  eine  Themenliste  erstellt,  die  den  Lehrern  und Erziehern zur Verfügung gestellt wurde. Beispiele dafür sind z.B. die Themenkomplexe Gefühle, Freundschaften, Gewalt auf dem Schulhof, andere Kulturen und Bräuche, Geschlechterrollen uvm. 

Während  der  Laufzeit  des  Vorhabens  bis  September  2020  soll  weiterhin  ein  Kinderrat  an  der  Grundschule initiiert  und  aufgebaut  werden,  welcher  dann  fortlaufend  unterstützt  werden  soll.  Ziel  ist  es,  die  aktive Mitbestimmung  und  Mitgestaltung  des  Schul-  und  Hortalltages  zu  fördern  und  somit  einen  demokratischen Lebensstil erlebbar zu machen. Weiterhin dient der Kinderrat den Schülern als Übungsfeld für die Übernahme von Verantwortungsbereichen.   Während  der  Projektlaufzeit  wird  es  sicher  immer  wieder  Anlässe  und  Ideen  für  Projekte  und  Aktionen geben, die dann bedarfsgerecht erarbeitet und umgesetzt werden können. 

Ansprechpartnerin für das Vorhaben „Sozialpädagogische Begleitung und Beratung von Kindern/ Schülern und deren Eltern“ ist Frau Katalin Pittroff, Diplom Sozialpädagogin.

Projektmanagement Freizeitgestaltung / Kinder- und Elternbildung

Das Vorhaben „Projektmanagement Freizeitgestaltung / Kinder- und Elternbildung“ richtet sich an die Kinder und Eltern im Fördergebiet Östliche Bahnhofsvorstadt. Dafür sollen verschiedene Möglichkeiten geschaffen werden,  die  diese  Zielgruppe  ansprechen  und  so  der  Sozialraum  erlebbar  und  nutzbar  gemacht  werden kann. 

Ein  erster  Baustein  dieses  Projektes  wird  dabei  ein  nachmittägliches  Sportangebot  für  die  Kinder  der Kindertagesstätte Kosmonaut in Kooperation mit der Grundschule Karl Marx sein. Den Mädchen und Jungen soll dabei die Möglichkeit gegeben werden, je nach Witterung, in der Turnhalle oder auf dem Sportplatz der Grundschule Karl Marx ihrem Bewegungsdrang und ihrer Freude an Sportspielen nachzukommen.

Erste  Ideen  zur  Realisierung  sind  dabei  bereits  entworfen  und  erfahren  in  den  kommenden  Wochen  ihre Verstetigung  in  festen  Kontaktzeiten  mit  der  Kindereinrichtung.  Über  ein  regelmäßiges  Kennenlernen  soll zum  einen  Vertrauen  aufgebaut  und  zum  anderen  der  Weg  zum  stetigen  Sportangebot  innerhalb  der Grundschule geebnet werden.

Ein  weiterer  Baustein  befasst  sich  damit,  den  Mädchen  und  Jungen  der  Einrichtung  Karl  Marx  ihren Sozialraum  erlebbar  zu  machen.  Dafür  wurde  bereits  der  Kontakt  zu  einigen  sozialen  Einrichtungen  im Fördergebiet hergestellt. Die Nutzung dieses entstehenden Netzwerkes soll dann über verschiedene gruppenpädagogische Methoden mit den Kindern interessengeleitet erlebt werden.

Im  Frühjahr  2020  soll  basierend  auf    diesem  verfestigten  Netzwerk  ein  Stadtteilfest  durchgeführt  werden, sodass die Kooperationspartner die Möglichkeit bekommen, Orte für Begegnungen im Stadtgebiet vorzustellen.

Um auch die Eltern der Grundschüler an Veränderungsprozessen teilhaben zu lassen, soll  ein Elterncafé in den Räumlichkeiten der  Schule etabliert  werden.  Im gemeinsamen Miteinander  soll  dabei  das Interesse an der Mitwirkung aufrechterhalten und auch Themenschwerpunkte für Elternworkshops aufgegriffen werden.  Bei  allen  Zielsetzungen  wird  dabei  eine  intensive  Zusammenarbeit  mit  der  Mitarbeiterin  des  Projektes „Sozialpädagogische  Beratung  und  Begleitung  von  Kindern/Schülern  und  deren  Eltern“ sowie den Kooperations- und weiteren Netzwerkpartnern praktiziert. 

Ansprechpartnerin  für  das  Projekt  „Projektmanagement Freizeitgestaltung / Kinder-  und Elternbildung“ ist Frau Lamer, Bachelor of Arts Soziale Arbeit.