21. Sitzung der Lenkungsrunde des Kommunalen Präventionsrates Plauen
Neben einem intensiven Dialog über die aktuelle Lage in allen relevanten Präventionsbereichen legte die Lenkungsrunde des Kommunalen Präventionsrates Plauen (KPR) in ihrer 21. Sitzung am 3. Dezember die Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2026 fest.
Zu Gast waren Anke Sandvoß vom Landespräventionsrat Sachsen sowie Jörg Büttner von der Bundespolizeiinspektion Klingenthal. Beide brachten wertvolle Perspektiven in die Sitzung ein und bereicherten den fachlichen Austausch im Gremium.
Ausgehend von den vier spezifischen Handlungsfeldern der KPR-Konzeption wurden Gewaltprävention sowie Suchtprävention in der Lenkungsrunde erneut als zentrale Themen bestätigt. Passend dazu wurde das Suchtpräventionskonzept der Stadt Plauen vorgestellt. Es wurde von Fachleuten entwickelt und befindet sich derzeit in der Abstimmung mit den Fraktionen des Stadtrates, die die Möglichkeit haben, eigene Impulse einzubringen. Die Beschlussfassung ist für 2026 im Stadtrat vorgesehen.
Bürgermeister Tobias Kämpf betonte die Bedeutung des Konzeptes: „Mit dem vorliegenden Entwurf kann es uns gelingen, das Ziel des Konzepts – nämlich durch die Schaffung eines unterstützenden Umfeldes die psychische und soziale Gesundheit der Plauener Bevölkerung zu stärken – zu erreichen. Mir gefällt insbesondere, dass das Konzept nicht nur Theorie, sondern auch ganz praktische Handlungsempfehlungen beinhaltet.“
Die Lenkungsrunde des KPR unterstreicht mit ihren Beschlüssen erneut das gemeinsame Engagement für ein sicheres, gesundes und lebenswertes Plauen. Die Ergebnisse der Sitzung fließen unmittelbar in die weitere Arbeit der Fachgruppen ein.
Die Lenkungsgrunde ist das höchste Gremium des KPR Plauen. Sie trifft sich dreimal im Jahr und besteht aus dem Vorsitzenden des KPR, Bürgermeister Tobias Kämpf, dem Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung, Dr. René Schreiter, Christina Uhlenhaut, Geschäftsbereichsleiterin III des Landratsamtes Vogtlandkreis, der Revierleiterin der Landespolizei Dorothee Lottherhos, Daniel Escherich von der Mobilen Jugendarbeit Plauen e. V. und dem Koordinator des KPR, Frank M. Zabel.
Der KPR wird mitfinanziert aus Steuermitteln auf Grundlage des vom Deutschen Bundestag und Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.