Barrierefreie Rampe auf Elsterradweg wird angebracht
Für Radfahrer und Fußgänger ist die Treppe auf dem Elsterradweg am Autohaus an der Reichenbacher Straße/Stresemannstraße seit mehreren Jahren ein Hindernis und zwingt zum Absteigen vom Rad. Nun ist dort eine barrierefreie Lösung geplant, indem eine etwa 20 Meter lange Rampe aus Stahl mit Blechprofilrosten angebracht wird. Sie soll das Passieren der Höhendifferenz ohne Absteigen beziehungsweise ohne Tragen des Rads ermöglichen und die bisherige Situation verbessern.
Die Arbeiten für die Baumaßnahme starten in der Woche vom 9. März und sollen voraussichtlich bis zur 19. Kalenderwoche andauern. Währenddessen kann der Durchgang an der Treppe nicht genutzt werden. An der Elsterstraße, der Alten Elsterbrücke sowie an der Stresemannstraße werden entsprechende Hinweisschilder aufgestellt. Parallel zum Radweg verlaufen die Auenstraße und die Reichenbacher Straße, die dann auf dem Abschnitt als Umfahrung genutzt werden können.
Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 105.000 Euro. Die Stadt erhält eine Förderung in Höhe von 85 Prozent durch den Freistaat Sachsen im Rahmen der Förderung des kommunalen Straßen- und Brückenbaus.
Die Ausschreibung der Leistungen wurde aufgrund der hohen Kosten der ursprünglich geplanten Bauweise mit Glasfaserprofilen wiederholt. Durch die Ausführungen mit Stahlprofilen konnte eine deutliche Kostensenkung erreicht werden. Witterungsbedingt verzögerte sich der Start der Arbeiten seit Oktober 2025. Die Aufträge für Tiefbau und Stahlbau wurden 2025 erteilt. Durch die Stahlbaufirma wurde eine statische Berechnung erstellt, sodass die Arbeiten nunmehr beginnen können.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.