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Datum: 06.04.2026

Neue Sonderausstellung »Ganz in Weiß?« in der Fabrik der Fäden

Ob selbstgenäht, von der Schneiderin maßangefertigt oder im Fachgeschäft gekauft – viele heute historische Brautkleider wurden in vogtländischen Familien langjährig aufbewahrt und finden bis in die Gegenwart ihren Weg in die Bestände des Vogtlandmuseums. Dessen Außenstelle, die Fabrik der Fäden, zeigt ab 11. April eine repräsentative Auswahl textiler Sammlungsobjekte und Neuzugänge zum Thema Heirat. In der neuen Sonderausstellung „Ganz in Weiß?“ sind bis zum 30. August Brautkleider aus Plauener Spitze zu sehen.

Die Sonderausstellung bietet unter anderem Gelegenheit, die Entwicklung der im sächsischen Vogtland zwischen dem Ende des 19. Jahrhunderts bis in die DDR-Zeit produzierten Brautmode nachzuvollziehen. Die Besucher können der Frage nachgehen, wie „en vogue“ es heute noch ist, im Brautkleid die Ehe zu schließen und wie sich auch andere Traditionen rund ums Heiraten erhalten oder verändert haben.

Seit dem Ersten Weltkrieg, nach dem Höhepunkt ihrer Beliebtheit, wurde Plauener Spitze in der Frauenmode vor allem als veredelndes „i-Tüpfelchen“ in Form von Kragen, Passen und Ähnlichem verwendet. Jedoch – und nach 1945 besonders auf dem Gebiet der DDR – blieb sie aus der Braut- und Festtagsmode nicht wegzudenken.

Öffnungszeiten Fabrik der Fäden:
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen: 10 bis 17 Uhr
Montag: geschlossen

Alle Informationen zur Fabrik der Fäden gibt es unter www.fabrik-der-faeden.de