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Datum: 04.02.2026

Neue kombinierte Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen im Stadtgebiet

Da die Nutzungsdauer der aktuellen Rotlichtanlagen abgelaufen ist, hat die Stadt Plauen im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung die Erneuerung ihrer stationären Rotlichtüberwachungsanlagen beschlossen. Künftig kommen kombinierte Überwachungsanlagen zum Einsatz, die sowohl Rotlichtverstöße als auch Geschwindigkeitsüberschreitungen erfassen können. Die Inbetriebnahme der neuen Anlagen ist derzeit planmäßig für April vorgesehen. Abhängig von technischen Rahmenbedingungen sowie der Witterung kann es im Einzelfall zu Verzögerungen kommen.

Vorgesehen ist die Inbetriebnahme von drei neuen Standorten im Stadtgebiet:

Der Standort Dresdner Straße/Äußere Reichenbacher Straße in Fahrtrichtung stadteinwärts ist wiederkehrend Bestandteil der polizeilichen Verkehrsunfallstatistik. Zudem werden in diesem Bereich regelmäßig überhöhte Geschwindigkeiten festgestellt, was sich bei durchgeführten mobilen Geschwindigkeitsmessungen wiederholt bestätigt hat.

Die Kreuzung Straße der Deutschen Einheit/Gottschaldstraße in Fahrtrichtung August-Bebel-Straße wird künftig zum Schutz von Fußgängern und Radfahrern überwacht. Aufgrund der Nähe zum Wohngebiet Tischendorfstraße, zum Bahnhof und zur Innenstadt herrscht ein erhöhtes Aufkommen von schutzbedürftigen Verkehrsteilnehmern.

An dem Knotenpunkt Martin-Luther-Straße/August-Bebel-Straße in Fahrtrichtung stadtauswärts herrscht ebenfalls ein erhöhtes Aufkommen von besonders schutzbedürftigen Verkehrsteilnehmern. In diesem Bereich wurden außerdem bei mobilen Messungen überhöhte Geschwindigkeiten festgestellt.

Der Standort Böhlerstraße/Wiesenstraße Fahrtrichtung stadtauswärts bleibt bestehen. Hier wird die Anlage der Firma Jenoptik abgebaut und durch eine neue ersetzt. Die neue Anlage verfügt zusätzlich über eine Geschwindigkeitsüberwachung. Die Kreuzung ist seit mehreren Jahren regelmäßig Gegenstand der Beratungen der städtischen Unfallkommission, da es dort wiederholt zu Verkehrsunfällen gekommen ist.

An den bisherigen Standorten Reichenbacher Straße/Knielohstraße, Chamissostraße/Reißiger Straße und Trockentalstraße/Straßberger Straße werden die Rotlichtüberwachungsanlagen demnächst abgebaut.

„Die neuen Anlagen dienen der Erhöhung der Verkehrssicherheit, insbesondere an verkehrstechnisch sensiblen Knotenpunkten. Die Auswahl der Standorte erfolgte auf Grundlage verkehrlicher Bewertungen unter Einbeziehung der polizeilichen Unfallstatistik sowie Erkenntnissen der städtischen Unfallkommission. Berücksichtigt wurden insbesondere das Unfallgeschehen, die Verkehrsbelastung sowie das Gefährdungspotenzial für schutzbedürftige Verkehrsteilnehmer“, so Alexandra Wölfel, Fachgebietsleiterin Bußgeldstelle.

Die neuen Geräte werden von der Stadt Plauen wieder gemietet. Das gewählte Mietmodell wurde hausintern als wirtschaftlich günstigste Lösung bewertet und reduziert Risiken, die sich aus rechtlichen oder technischen Neubewertungen von Verkehrsüberwachungsgeräten ergeben können.

Bild vergrößern: Blick auf die Kreuzung Chamissostraße Ecke Reißiger Straße
Blick auf die Kreuzung Chamissostraße Ecke Reißiger Straße