Schenkung von Johannes Schulze ans Vogtlandmuseum
Von dem bekannten und renommierten Plauener Bildhauer Johannes Schulze erhielt die Stadt Mitte Juli eine großzügige Schenkung. Bürgermeister Tobias Kämpf und Sebastian Dressel, Fachdirektor des Vogtlandmuseums, nahmen die Skulptur entgegen.
Bei dem Werk handelt es sich um ein 1985 geschaffenes, doppelseitiges Bronzerelief mit dem Titel „Traum und Alptraum“, welches das positive und negative Potenzial der Kernenergie gegenüberstellt. Das dabei besonders auf der Vorderseite gut erkennbare Menschenpaar zieht sich als Motiv durch das künstlerische Oeuvre Johannes Schulzes.
Mit dem Vogtlandmuseum Plauen findet die Skulptur nun ein neues wertschätzendes Zuhause, wo sie auch demnächst allen Besuchern prominent zur Ansicht gebracht werden wird.
Johannes Schulze wurde 1939 in Plauen geboren ist seit Anfang der 1960er Jahre in seiner Heimatstadt als freischaffender Künstler und Restaurator tätig. Seine Werke, die hauptsächlich aus Metall geschaffenen sind, sind vor allem in Plauen und Chemnitz zu sehen. Bekannte Beispiele sind die Statue „Der befreite Mensch“ am Albertplatz oder der „Blumme August“ an der Straßberger Straße. Aber auch der e.o.plauen Preis stammt von dem Künstler, der zunächst als Maurer arbeitete, später ein Studium an der Fachschule für Angewandte Kunst in Leipzig absolvierte und danach als Kunsterziehungslehrer tätig war.