Ausstellung des Stadtarchivs geht in die Verlängerung - Begleitband in Vorbereitung
Die aktuelle Ausstellung des Stadtarchivs »Stillstand, Mut und Aufbruch - Plauen in den 80ern« wird bis zum 28. Mai 2026 verlängert. »Die Ausstellung erfreut sich sehr guten Zuspruchs und die Nachfrage reißt nicht ab«, so Archivleiterin Doris Meijler. »Wir möchten alle Plauener sowie die Gäste unserer Stadt daher noch eine Weile einladen, sich auf die Zeitreise in das letzte Jahrzehnt der DDR in Plauen zu begeben.«Wie bei den vorangegangenen Dekaden-Ausstellungen soll es auch zu dieser einen Begleitband geben, der im Moment vorbereitet wird. »Wir beabsichtigen, die Ausstellung in Wort und Bild als Buchpublikation herauszubringen und möchten damit diese beliebte Reihe fortsetzen. Dieses Zusatzprojekt wird uns in den nächsten Monaten stark beanspruchen. Das Buch soll noch 2025 erscheinen«, so Doris Meijler. Weitere Informationen hierzu werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben.
Das rege Interesse an der aktuellen Ausstellung spiegelt sich auch im Gästebuch wider. Dort heißt es unter anderem: »Eine herrliche Ausstellung - viel Mühe und Herzblut. Danke« oder »Vielen Dank für diese bemerkenswerte Ausstellung, Geschichtsunterricht pur, sehr empfehlenswert auch für die heutige Jugend«. Oft kommen Erinnerungen ans Tageslicht und spontan entstehen Gespräche . »Viele Menschen zeigen sich begeistert darüber, wie sich die Stadt seitdem entwickelt und entfaltet hat«, so die Stadtarchivleiterin. Neben vielen Plauener Einwohnern wird die Ausstellung auch von Touristen besucht und konnte kürzlich ihren 2.500. Gast begrüßen.
»Stillstand, Mut und Aufbruch« bietet eine fotografische Zeitreise in das letzte Jahrzehnt der DDR in Plauen. Die zahlreichen Bilder werden durch Informationen und zeitgenössische Dokumente vervollständigt und historisch eingeordnet. Die Schau kann zu den Öffnungszeiten des Stadtarchivs (Dienstag 9 bis 18 Uhr, Mittwoch 9 bis 15 Uhr, Donnerstag 9 bis 17 Uhr) besichtigt werden. Es gibt eine Kinderecke sowie ein begleitendes Quiz. Der Eintritt ist frei.
Auch zur Nacht der Muse(e)n am 27. Juni kann die Ausstellung - neben weiteren Angeboten - im Stadtarchiv besucht werden.