Kleiner Krisenstab der Stadt wegen Stromausfall zusammen gekommen
Ein großflächiger Stromausfall betraf heute in Plauen ab etwa 15.45 Uhr um die 6200 Haushalte. Gegen 17.20 Uhr konnte ein Großteil wieder ans Netz angeschlossen werden, rund 1400 Haushalte blieben weiterhin ohne Strom. Die meisten davon gingen bis etwa 18.30 Uhr wieder ans Netz. Weitere 130 Anschlüsse waren zu diesem Zeitpunkt noch stromlos, sollten aber laut Netzbetreiber bis etwa 21 Uhr wieder angeschlossen sein.
Gegen 17 wurde der Krisenstab der Stadt alarmiert und trat in kleiner Besetzung zusammen. Wenn wie hier nicht absehbar ist, wie lang ein solcher Ausfall dauert, kommt der Stab zusammen, sondiert die Lage und versetzt bei Bedarf beispielsweise die Feuerwehren in Alarmbereitschaft. Denn: in den Feuerwachen können bei Ausfall der Kommunikationsnetze Notmeldestellen eingerichtet werden. Dazu gehören die Feuerwache in der Poeppigstraße und die weiteren in den Ortsteilen. »Notfallstelle bedeutet - hier könnten im äußersten Notfall Notrufe per Funkverbindung zur Leitstelle abgesetzt werden«, informiert Dr. René Schreiter, der Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung und darüber hinaus Leiter des Krisenstabs ist. Denn nach einer gewissen Zeit ist es möglich, dass auch die Sendemasten ihren Dienst einstellen. Auch diese müssen mit Strom versorgt werden, um die Handyfunkdaten weiter zu transportieren.
Der Krisenstab arbeitet eng mit der Rettungsleitstelle und dem Rettungszweckverband zusammen.
Nachdem der Netzbetreiber einen Großteil der Stromversorgung wieder herstellen konnte, wurde der Stab für diesen Abend wieder aufgelöst.