Staatsminister Sebastian Gemkow widmet sich in Plauen Künstlicher Intelligenz
Am Mittwoch (14. Mai) besuchte Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow die Spitzenstadt, um mit verschiedenen Akteuren über das Thema Künstliche Intelligenz zu sprechen. Zunächst stand am Vormittag ein Besuch im Plauener Rathaus an, bei dem er mit Bürgermeister Tobias Kämpf, dem Landtagsabgeordneten Jörg Schmidt, Wirtschaftsförderer André Körner sowie Prof. Dr. Lutz Neumann, Direktor der Dualen Hochschule Sachsen am Standort Plauen, zum Thema KI ins Gespräch kam.Anschließend besuchten sie die Hempelsche Fabrik in der Hofwiesenstraße. Hier kam zusätzlich Rainer Gläß, Geschäftsführer der Firma NEWWORK Software, in die Runde, um das Gespräch zu KI fortzuführen.
»Das Treffen war schon länger geplant und sollte eigentlich mit Oberbürgermeister Steffen Zenner stattfinden. Da aber die Eröffnung der Ausstellung im Carrousel Du Louvre in Paris dazwischen kam, habe ich den Staatsminister stellvertretend begrüßt. Im Gespräch ging es konkret um die Chancen, die das Thema Künstliche Intelligenz speziell auch für Plauen mit sich bringt. An unserer Dualen Hochschule ist das Gebiet bereits fest in die künftige Forschung und Lehre eingeplant. Ziel des Treffens war es, das Thema KI weiter zu stärken und künftig die Forschung auf dem Gebiet auszubauen. Dazu soll eine Arbeitsgruppe aus Land, Dualer Hochschule und Unternehmern gebildet werden, um zu beraten, wie dies umgesetzt werden kann«, so Bürgermeister Tobias Kämpf.
Minister Sebastian Gemkow: »Plauen und das Vogtland werden als Wissenschaftsstandort weiter gestärkt. Mit der Umwandlung der Berufsakademie Sachsen in die Duale Hochschule Sachsen gibt es nun auch die Möglichkeit, sogenannte Hochschulallianzen in der Region zu etablieren. Darin liegt großes Potential, weil eine Hochschulallianz eine enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft befördert und so neu gegründeten Institutionen eine selbstständige wirtschaftliche Tätigkeit ermöglicht. Damit ist der Weg frei für neue Kooperationen zum Beispiel im Bereich der IT- und Softwarebranche, die auch an kleinen und mittleren Unternehmen ausgerichtet sein können.«
Anlagen
Treffen zum Thema KI in Plauen - c Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus .jpeg (7980 kB)