Aufstellung von Schildern in städtischen Schutzgebieten
Die Stadt Plauen besitzt 13 Schutzgebiete in kommunaler Verwaltung. Als sogenannte geschützte Landschaftsbestandteile können durch Kommunen Teile von Natur und Landschaft festgesetzt werden, deren besonderer Schutz zur Erhaltung des Naturhaushaltes erforderlich ist. Die Beschädigung oder Beeinträchtigung dieser geschützten Landschaftsbestandteile ist verboten.
Ab der 50. Kalenderwoche werden Azubis in der überbetrieblichen Ausbildung über den städtischen Bauhof die Beschilderung der Schutzgebiete anbringen. Darauf zu lesen sind Informationen über den geschützten Landschaftsbestandteil wie die Größe des Gebietes sowie das Datum der Unterschutzstellung.
Beschildert werden in diesem Jahr die Gehölze in der Robert-Blum-Straße, die Diabaskuppe Am Eichhäuschen, die Allee Alte Seumestraße, die Rosskastanien an der Gösselbrücke, das Gehölz am Alaunbergwerk, die Fels- und Gehölzstrukturen Kuntzehöhe, der Baumbestand im Rittergutspark Reusa und der Rittergutspark Reinsdorf.
Die Schilder für weitere Schutzgebiete in Steinsdorf, die Pyramideneichen in der Röntgenstraße und die ehemalige Bahnlinie Großfriesen folgen im kommenden Jahr.
Die Stadt investiert rund 1.500 Euro über das Budget kommunaler Naturschutz in die Beschilderung. Erstellt wurden die Schilder durch das Fachgebiet Stadtplanung und Umwelt in Zusammenarbeit mit dem Bereich Medien- und Öffentlichkeitsarbeit.