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Datum: 07.09.2025

Baustart für Lokschuppen und Hauptgebäude der Freizeitanlage Syratal

Die Freizeitanlage Syratal in der Hainstraße besteht bereits seit 1959. Doch das kleine Bahnhofsgebäude zeigt inzwischen deutliche Alterserscheinungen: Abbröckelnder Putz, fehlende Barrierefreiheit und ein unübersichtlicher Eingangsbereich machen es baufällig und nicht mehr normgerecht. Auch der Lokschuppen weist ähnliche Mängel auf.

Auf dem Gelände selbst gibt es zahlreiche Angebote für Familien – von der historischen Parkeisenbahn über eine Festwiese, einen Streichelzoo, einen Spielplatz und einen 5.000 Quadratmeter großen Verkehrsübungsplatz für Kinder bis hin zu einer Minigolf- und Trick-Pin-Anlage.

Am Montag (8. September) beginnt nun die Sanierung: Das Bahnhofsgebäude, der Lokschuppen und die Eisenbahnbrücke werden erneuert. Dabei bleibt die tragende Konstruktion des Hauptgebäudes weitgehend erhalten. Der Lokschuppen wird modernisiert und mit einer Sanitäranlage ausgestattet – ein wichtiger Schritt, gerade für Veranstaltungen auf der Festwiese im hinteren Teil der Anlage. Die Fertigstellung des Bahnhofsgebäudes ist für das 2. Quartal 2026, passend zum Saisonstart, vorgesehen. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist bis Dezember 2027 geplant.

Bild vergrößern: Pressetermin zum Baustart an der Freizeitanlage Maximilian Holtz © Stadt Plauen
Pressetermin zum Baustart an der Freizeitanlage

Die Stadt Plauen hat für diese Maßnahme Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 1.298.770,50 Euro bewilligt bekommen. Die Stadt Plauen trägt einen Eigenanteil von. 432.923,50 Euro.

Hintergrund:

Die Freizeitanlage liegt im Projektgebiet „Haselbrunn mit Dobenauareal". Im Fördergebiet werden in der Zeit von 2021 bis 2027 dank des Förderprogramms „Europäische Fonds für regionale Entwicklung" (EFRE) insgesamt rund 15,2 Millionen Euro investiert, wobei 11,4 Millionen Euro bezuschusst sind.

Der „Europäische Fonds für regionale Entwicklung" ist ein Strukturfonds der Europäischen Union. Mit dem Geld können die Städte die Wohn- und Lebensbedingungen in bislang benachteiligten Stadtquartieren weiter verbessern. Die Mittel sind dafür gedacht, städtebauliche, ökologische, demografische, wirtschaftliche, kulturelle und soziale Defizite zu beheben. Sachsen und die Europäische Union unterstützen 36 sächsische Kommunen bei der Stadtentwicklung. Insgesamt stehen in den kommenden Jahren 186 Millionen Euro bereit.

Der Rahmenbescheid umfasst 12 Maßnahmen in Haselbrunn und im Dobenauareal, die jeweils einem von drei Handlungsfeldern zugeordnet werden. Dazu gehören die Verringerung des CO2-Ausstoßes, die Verbesserung der Stadtökologie sowie die wirtschaftliche und soziale Belebung.