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Datum: 10.09.2025

Ortsbegehung zeigt aktuellen Stand im Westend und in Siedlung Neundorf

Am gestrigen Montag (8. September) fand nach sechs Jahren wieder eine Ortsbegehung im Westend und in der Siedlung Neundorf statt. Mit über 40 Einwohnern, Vertretern des Stadtrates und Interessierten der Kinder- und Jugendeinrichtungen war es die bislang größte Ortsbegehung. Unter der Leitung von Oberbürgermeister Steffen Zenner und der Fachbereichsleiterin Bürgerservice, Nadja Friedländer-Schmidt, und weiteren Vertretern der Verwaltung, des Polizeireviers, der Plauener Straßenbahn und der Wohnungsbaugesellschaft Plauen wurde die positive Entwicklung der Stadtteile aufgezeigt. Bei Problempunkten, die vor sechs Jahren angemerkt wurden, konnten zur Ortsbegehung die Entwicklungen aufgezeigt werden - so zum Beispiel der Abriss der Ruine an der Louis-Ferdinand-Schönherr-Straße, der dort entstandene Verkehrsübungsplatz und der große Spielplatz. Kritik gab es diesmal an den dort überfüllten Papierkörben, fehlenden Schattenplätzen und der freien Zugänglichkeit zur Straße.

Bild vergrößern: Ortsbegehung im Plauener Westend und Neundorf ELLEN LIEBNER © Ellen Liebner
Ortsbegehung Westend: Anwohner Joachim Körner

Von über 30 vorab gemeldeten Problempunkten konnte auf der Route, die über die Neundorfer Straße zur Grundschule Kuntzehöhe hin zur Liebknechtstraße und weiter zur Wagnerstraße in die Siedlung Neundorf führte, ein Großteil besichtigt beziehungsweise in unmittelbarer Nähe angesprochen werden. Gleich zu Beginn wurde am Rosa-Luxemburg-Platz ein regelmäßig vermüllter Containerstandplatz bemängelt sowie das Problem der Lärmbelästigung und verbale Angriffe von Anwohnern und Schülern durch verschiedene alkoholtrinkende Gruppen.

Dr. René Schreiter, Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung, bestätigte, dass dies ein Bestreifungsschwerpunkt ist und hier schon mehrfach konkrete Maßnahmen durch die Polizeibehörde ergriffen wurden. An der Liebknechtstraße wurde bemängelt, dass es für Passanten und Schulkinder zwischen der Fleischerei und der Sparkassenfiliale auf knapp einem Kilometer keinen weiteren sicheren Übergang gibt. Die Überquerung ist durch die fehlende Sicht auf die Straße durch parkende Autos, teilweise zweispuriges Fahren und der Straßenbahnlinie sehr gefährlich. Hier werden Möglichkeiten einer sicheren Überquerung geprüft. Positives konnte Steffen Ullmann, Fachgebietsleiter Tiefbau, an der Wagnerstraße vermelden. Der langersehnte Bau der Straße soll ab 2026 erfolgen.

Zu weiteren angesprochenen Themen, wie zum Beispiel die Wasserproblematik am Heineplatz oder die Pflege des Eichhübels und des Steinpöhls, wird in der Einwohnerversammlung am 2. Oktober um 18 Uhr in der Mehrzweckhalle in der Kasernenstraße informiert. Dort wird auch die Kinder- und Jugendbeteiligung ausgewertet, an der noch bis zum 21. September teilgenommen werden kann. Zu finden sind die Umfrage sowie alle Infos zur Ortsbegehung unter www.plauen.de/ortsbegehung