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Datum: 27.10.2025

Vom Sportplatz zur Milchfabrik

Rund 46 Millionen Euro flossen in neue Produktionsanlagen, zusätzliche Lagerkapazitäten und eine nachhaltige Energieversorgung am Standort im Norden von Plauen: Die Vogtlandmilch GmbH hat am Freitag (24.Oktober) den Abschluss der größten Investition ihrer fast 100-jährigen Unternehmensgeschichte gefeiert.

Dass die Großmolkerei weiterhin in Plauen produzieren kann, war keine Selbstverständlichkeit. Eine Erweiterung auf dem bisherigen Gelände galt zunächst als kaum umsetzbar. Erst durch die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt, Verein und Unternehmen wurde eine Lösung gefunden: Die angrenzende Fläche des ehemaligen SpuBC-Sportplatzes konnte in die Standortentwicklung einbezogen werden.

Bild vergrößern: ed_DSC00099 Maximilian Holtz © Stadt Plauen
Oberbürgermeister Steffen Zenner und Landrat Thomas Hennig in der neuen Fabrikhalle

„Wir sind stolz, dass wir als Stadt die Weichen für den Verbleib und die Weiterentwicklung der Vogtlandmilch in Plauen stellen konnten. Das zeigt, dass Wirtschaftsförderung bei uns gelebte Praxis ist. Die Vogtlandmilch steht für regionale Wertschöpfung, sichere Arbeitsplätze und Heimatverbundenheit – drei Dinge, die Plauen stark machen“, so Oberbürgermeister Steffen Zenner, die Produktionsstätte am Freitag besuchte und sich alles genau erklären ließ. „Faszinierend“, so sein Fazit.

Mit den neuen Anlagen kann die Vogtlandmilch ihre Produktionskapazität verdoppeln – auf bis zu 100 Millionen Ein-Liter-Packungen pro Jahr. Im neuen Hochregallager finden rund 4.500 Paletten Platz.
Das Unternehmen, gegründet 1928, beschäftigt derzeit rund 150 Mitarbeitende und bezieht seine Milch von über 150 regionalen Bauernhöfen aus einem Umkreis von etwa 80 Kilometern.