Wiederentdeckt zum Tag der Restaurierung: Die Mauer in der Friedensstraße
Die 29 Meter lange Formsteinmauer in der Friedensstraße, ein Gemeinschaftswerk von Karl-Heinz Adler und Friedrich Kracht, stand am Tag der Restaurierung am Sonntag den 20. Oktober im Fokus. Rund 30 Besucher nutzten die Gelegenheit zwischen 11 und 14 Uhr, um mehr über dieses vergessene Kunstwerk zu erfahren: Dagmar Groß von der Unteren Denkmalschutzbehörde und der Restaurator Michael Eilenberger standen den Interessierten bei einer kleinen Führung Rede und Antwort.
„Wir konnten zahlreiche spannende Gespräche führen und den Plauenern dieses einzigartige Kunstwerk wieder näherbringen“, freut sich Dagmar Groß. „Die Themen reichten vom Schutz vor Graffiti bis hin zur Geschichte der Mauer selbst.“
Eine Bestandsaufnahme der Wüstenrot Stiftung aus dem Jahr 2022 hatte deutlich gemacht, dass die Mauer in den vergangenen Jahrzehnten stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Risse und Korrosionsschäden setzten dem Kunstwerk zu. Um dieses bedeutende Stück Plauener Geschichte zu erhalten, haben sich die Stadt Plauen und die Wüstenrot Stiftung zu einem gemeinsamen Projekt zusammengeschlossen. Die Restaurierung, die vollständig von der Wüstenrot Stiftung mit 31.000 Euro finanziert wird, ist nun fast abgeschlossen.
Alle weiteren Informationen zur Mauer in der Friedensstraße stehen unter www.plauen.de/vergessenekunst