Hundesachverständiger, Bestellung beantragen

Allgemeine Informationen

Achtung! Beachten Sie bitte, dass im Freistaat Sachsen derzeit kein Bedarf an neuen Hundesachverständigen besteht. Deshalb führt das Staatsministerium des Innern bis auf Weiteres auch keine Informationsschulungen durch.

Für Hunde, die der Gesetzgeber als potenziell gefährlich ansieht, müssen Hundehalter ein Gutachten über die Ungefährlichkeit der Tiere vorlegen. Anerkannt werden ausschließlich Gutachten von öffentlich bestellten Hundesachverständigen.

Wenn Sie als Tierarzt oder Tierärztin praktizieren beziehungsweise bestellter Ausbilder oder bestellte Ausbilderin für Hunde im Dienst-, Rettungs-, Therapie- oder Behindertenbegleithundewesen sind, können Sie sich als Sachverständige oder Sachverständiger im Hundwesen behördlich anerkennen lassen. Die Anerkennung erfolgt durch öffentliche Bestellung.

Sind Sie bereits als Hundesachverständige(r) nach vergleichbaren Vorschriften eines anderen Bundeslandes anerkannt, müssen Sie dies lediglich der Kreispolizeibehörde (Ordnungsamt beim Landratsamt – in Dresden, Leipzig und Chemnitz bei der Stadtverwaltung) nachweisen.

Einheitlicher Ansprechpartner

Für dieses Verfahren können Sie den Service des Einheitlichen Ansprechpartners in Anspruch nehmen. Dieser begleitet Sie durch das Verfahren, übernimmt für Sie die Korrespondenz mit allen für Ihr Anliegen zuständigen Stellen und steht Ihnen als kompetenter Berater zur Seite.

Ablauf:

Die Anerkennung als Sachverständige/r im Hundewesen beantragen Sie formlos schriftlich bei der zuständigen Stelle.

  • Die zuständige Stelle überprüft anhand Ihrer Angaben und Nachweise, ob Sie die Voraussetzungen erfüllen. Sie erhalten Hinweise zum weiteren Verfahren, wie etwa über nachzureichende Unterlagen und den Termin der Informationsschulung.
  • Sind die Voraussetzungen für die öffentliche Bestellung erfüllt, werden Sie vereidigt und Sie erhalten eine Bestellungsurkunde sowie den Bestellungsbescheid.

Voraussetzungen:

fachspezifische Tätigkeit, insbesonderere als

  • praktizierender Veterinärmediziner oder
  • bestellter Ausbilder für Hunde im Dienst-, Rettungs-, Therapie- oder Behindertenbegleithundewesen

Sie müssen diese Tätigkeit auch tatsächlich ausüben.

Teilnahme an einer Informationsschulung des Staatsministeriums des Innern

Erforderliche Unterlagen

  • schriftlicher Antrag
  • zwei Probegutachten
  • weitere Nachweise auf Anforderung durch die zuständige Stelle

Frist/Dauer

keine

Kosten

keine

Sonstiges

keine Ortsauswahl erforderlich

Rechtsgrundlage

Freigabevermerk

Sächsisches Staatsministerium des Innern

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