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Elsteraue verändert Gesicht

Kindergarten in der Hempelschen Fabrik

Ein Mehr an Kita-Plätzen verspricht der Um- und Ausbau der ehemaligen Hempelschen Fabrik in der Elsteraue. Das "Go" für die weitere Planung ist mit dem Stadtratsbeschluss im Januar 2018 gefallen. Dabei sollen die erhaltenswerten Teile der bestehenden historischen mit moderner Bausubstanz vereint werden.

Es werden bis August 2020 insgesamt 120 neue Kita-Plätze entstehen.

Die Baumaßnahme wird in zwei Bauabschnitten durchgeführt.

Was ist geplant?

Auf Grund des Zustandes der Bausubstanz können nur bestimmte Gebäudebereiche erhalten werden:

    West- und Turmgebäude
  • müssen auf Grund der Bausubstanz abgebrochen werden
  • Nordgebäude
  • Rückbau des 1. und 2. Obergeschosses einschließlich des Dachgeschosses
  • im Anschluss Aufbau eines neuen Ober- sowie Dachgeschosses
  • bestehendes Gewölbe im Erdgeschoss soll erhalten bleiben - bereits eingestürtzte Abschnitte werden durch Stahlbetondecken ersetzt
  • Südgebäude
  • das Gebäude bleibt erhalten und wird saniert
  • im Inneren wird umfangreich entkernt, anschließend wird eine neue Raumaufteilung erfolgen
  • der Kopfbau wird denkmalgerecht wiederhergestellt
  • Neubau
  • ein Neubau wird Nord- und Südgebäude miteinander verbinden
  • dieser enthält die Sanitärbereiche für die Krippenkinder und die Garderobenbereiche für den Kindergartenbereich
  • der Zugang erfolgt über zentralen Treppenaufgang
  • ein Aufzug sichert die Barrierefreiheit

  • der gesamte Gebäudekomplex erhält bis auf den Kopfbau des Südgebäudes eine Wärmedämmung
  • Außengelände
  • der direkt angrenzende Außenbereich wird Freispielfläche der Kindertagesstätte
  • entsprechende Spielgeräte, Fahrbahnen und Bepflanzungen sind geplant
Seitenanfang 1. Bauabschnitt
"Abbruch- und Sanierungsmaßnahmen"


Mit den Teilabbrucharbeiten und der Sanierung der zukünftigen Freiflächen starten im November 2018 die Baumaßnahmen zur Nach- bzw. Umnutzung der Industrie- und Gewerbebrache "Hempelsche Fabrik" zu einer Kindertageseinrichtung.

Logo
Die Zuwendung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung - Strukturförderung EFRE 2014-2020 des Programms Inwertsetzung belasteter Flächen (RL IWB/2015), wurde der Stadt mit Schreiben vom 31.August 2018 gewährt.

Die geplanten Baukosten i.H.v. 600.000 EUR werden von der EU mit 80% und von der Stadt Plauen mit 20% getragen.

Planungsbüro:
G.U.B. Ingenieur AG
NL Plauen
Jößnitzer Straße 71 Seitenanfang 2. Bauabschnitt
"Um- und Ausbau des Bestandsgebäudes einschließlich Gestaltung der Außenanlagen"


Ab Februar 2019 beginnen die Aus- und Umbauarbeiten am Bestandsgebäude.

Logo SBF
Die Baumaßnahme wird über das Programm der Städtebaulichen Erneuerung "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Die Soziale Stadt (SSP)" getragen.

An den Baukosten in Höhe von 5,9 Millionen Euro beteiligen sich die Bundesrepublik Deutschland, der Freistaat Sachsen und die Stadt Plauen zu je 33,3%

Architektenbüro:
Hoffmann.Seifert.Partner
Crimmitschauer Straße 47
08058 Zwickau
Seitenanfang Bilder Planung:

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