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Plauener Stadtnachrichten

22.11.2019

Kabinen im Freibad:
Einzigartiges Stück Geschichte wird erhalten

Die Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Umkleidekabinen im Freibad Haselbrunn hat begonnen. Darüber haben am Donnerstagvormittag Bürgermeister Steffen Zenner und Ronny Adler, Geschäftsführer Freizeitanlagen GmbH, infor-miert. Gemeinsam mit Prof. Bernd Märtner vom Förderverein sowie Vertreten von Denkmalschutz, Planungsbüro und Baufirmen stellten sie das einzigartige Projekt vor.

Sie zeigen die erste Tür der Kabinen mit dem künftigen Lasuranstrich. Ronny Adler (links) und Rüdiger Schuch, der mit seinem SCS Sandstrahl Center Plauen derzeit die alte Farbe vom Holz entfernt.

Sie zeigen die erste Tür der Kabinen mit dem künftigen Lasuranstrich. Ronny Adler (links) und Rüdiger Schuch, der mit seinem SCS Sandstrahl Center Plauen derzeit die alte Farbe vom Holz entfernt.

Einzigartig stimmt in diesem Fall wirklich. Denn die 1926 gebauten Umkleidekabi-nen sind in dieser Größenordnung und der hufeisenförmigen Bauweise die einzi-gen, die es in Deutschland noch gibt. "So ist das Bad mit seinen Kabinen ein be-deutendes Zeugnis der großstädtischen Entwicklung Plauens. Wir freuen uns, dass wir in einer Zeit, in der anderenorts Bäder geschlossen werden, unser Bad für die Bürger erhalten und verschönern", betonte Steffen Zenner. Gleichzeitig dankte er allen, die an der Erhaltung der Badekabinen mitwirken.

Denkmalpflegerin Dagmar Groß, Freizeitanlagen-Geschäftsführer Ronny Adler, Bürgermeister Steffen Zenner und Fördervereins-Vorsitzender Bernd Märtner (von rechts) zeigen während des Pressegesprächs die historischen Badkarten

Denkmalpflegerin Dagmar Groß, Freizeitanlagen-Geschäftsführer Ronny Adler, Bürgermeister Steffen Zenner und Fördervereins-Vorsitzender Bernd Märtner (von rechts) zeigen während des Pressegesprächs die historischen Badkarten

In einem ersten Bauabschnitt werden 50 der insgesamt 300 Umkleidekabinen auf Vordermann gebracht. Zunächst werden behutsam die alten Farbschichten entfernt. Danach erhalten sie keinen neuen Farbanstrich mehr, sondern werden wie zur Bauzeit mit einer wetterfesten Lasur beschichtet, und zwar sandgrau und schilf-grün abgesetzt. Die Dächer werden zunächst gesichert und erhalten bei entsprechender Witterung anstelle der Dachpappe eine Titanzink-Eindeckung.

Blick auf das Haselbrunner Bad, gehörte früher zu den größten Freiluftbädern Deutschlands und hat heute mit den U-förmigen Umkleidekabinen einen hohen Denkmalwert

Blick auf das Haselbrunner Bad, gehörte früher zu den größten Freiluftbädern Deutschlands und hat heute mit den U-förmigen Umkleidekabinen einen hohen Denkmalwert

Insgesamt 175.000 Euro werden für diesen ersten Bauabschnitt investiert. Knapp 130.000 davon kommen als Fördermittel aus dem Sachsenprogramm Denkmalpfle-ge 2019. Weitere 25.000 Euro legt der Förderverein dazu. Diese werden beispiels-weise durch Kabinen-Patenschaften aufgebracht. Die restlichen 20.000 Euro sind von der Freizeitanlagen GmbH.

Für die Sanierung weiterer Kabinen wurden bereits Fördermittel beantragt.

Übrigens kann man die Sanierung der Badkabinen selbst unterstützen. Im Stadtbad gibt es für 5 Euro einen Satz mit vier historischen Postkarten vom Freibad Hasel-brunn, das einst zu den größten Freiluftbädern Deutschlands gehörte.

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Nadine Läster

Redaktion Plauener Stadtnachrichten

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